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Antworten auf Eure Garten-Fragen

Jede Woche bekommen wir spannende Fragen zum Gärtnern und Pflanzen, per Email oder über Instagram. Regine beantwortet alle Eure Fragen persönlich - eine Auswahl haben wir Euch hier zusammen gestellt. Welche Themen interessieren Euch, welche Fragen sind noch offen? Schickt Eure Fragen an Regine an [email protected]!

 

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Da hilft nur kräftig Vertikutieren. Also im Baumarkt einen Vertikutierer ausleihen und dann kräftig drüber gehen - danach sieht der Rasen kahl aus, dann neues Gras säen und gleichzeitig düngen. Ab Frühling, wenn es draußen wärmer ist geht das ganz gut. Anfang des Jahres gehen die Grassamen in der Kälte noch nicht auf - das heißt, die kahlen Stellen bleiben und dann machen sich wieder Moos und Unkraut breit. Wie man den Rasen richtig vertikutiert, zeige ich hier.

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Wenn man so ein Mini-Gewächshaus hat, dann kann man durchaus auch schon ab März Salat raus tun. Ohne würde ich vielleicht ein kleines bisschen warten, aber nicht bis zu den Eisheiligen. Man kann auch ein Vlies drüber tun nachts (das gibts im Baumarkt) und unter Vlies kann man auch schon Spinat, Radieschen oder auch Karotten aussäen. Gemüsepflanzen (also Tomaten oder Gurken und Zucchini) erst raus, wenn sicher ist, dass es keinen Frost mehr gibt - oder halt die vorgezogenen Pflänzchen in den Töpfen tagsüber raus und abends wieder reinholen. So gewöhnen sie sich schon mal an draußen - erfrieren aber nicht. Auch Frühbeete sind eine gute Möglichkeit, die Pflanzen vor der Kälte zu schützen - wie man ein Frühbeet bepflanzt, zeige ich hier.

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Ich hatte Gottseidank noch nie welche im Garten - aber da gibt es jede Menge im Handel gegen die Tiere. Wenn man es mit Hausmitteln versuchen will, kann man sich auf der Seite des Nabu informieren - z.B. sauer riechende Buttermilch in die Gänge schütten, oder mit Knoblauch vertreiben - dann würden die Wühlmäuse das Weite suchen. Ich hab das aber nie ausprobiert. Einen Versuch ist es sicher wert.

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Also ich hab das bei meinem Pfirsichbäumchen schon mal mit Ohrenstäbchen gemacht - aber besser ist sicher einen ganz feinen Pinsel zu nehmen, der wirklich nur ein paar Härchen hat. Dann reibt man über die Blüten damit sich die Pollen in den Härchen verfangen und geht so von Blüte zu Blüte.

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Bei Kraut- oder Braunfäule an Tomaten werden die Blätter und Stängel dunkelbraun und die Früchte bekommen schwarze Flecken. Zuerst ganz klein, dann die ganze Tomate. Wenn man so etwas entdeckt, gleich die Blätter und Tomaten abmachen und in den Hausmüll werfen - nie und nimmer auf den Kompost. Man muss die Pflanze nicht aufgeben. Ich hatte früher im Schrebergarten die Braunfäule an den Tomaten (weil es da fast alle haben) und hab alle kranken Teile entfernt. Dann hat sich die Tomatenpflanze wieder erholt. Kranke Tomaten sollte man auf keinen Fall essen. 

Krautfäule vorbeugen

Man kann Vorbeugen: die Fäule ist ein Pilz, der auch Kartoffeln befällt - deshalb Tomaten und Kartoffeln soweit auseinander pflanzen wie möglich. Der Pilz wird durch Wind und Regen übertragen und ist auch im Boden. Mann kann Tomaten regelmäßig mit Magermilch spritzen, mit Zwiebelsud oder Rhabarberblätter-Aufguss. Und Tomaten mögen kein Wasser von oben: also immer von unten gießen. Gut ist auch ein Tomatenhäuschen, wobei: im Schrebergarten hatten auch Tomaten unterm Häuschen die Fäule. Bei mir stehen sie immer oben ohne und ich hatte die Fäule noch nie.

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Irgendwann im Spätsommer bekommen auch meine Kürbis- und Zucchinipflanzen Mehltau - meiner Meinung nach ist es dann einfach rum mit der Pflanze, ich hab meine Zucchini und die Kürbispflanze auch schon raus. Mehltau kommt aber auch einfach von Feuchtigkeit.

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Wenn ihr so normale Bauernhortensien habt, die solltet ihr nach dem Verblühen nicht gleich abschneiden, sondern erst so im Februar. Weil da bieten die Blüten der Pflanze und vor allem den neuen Trieben unter den Blüten einen Winterschutz. Und ich finde, auch wen die Hortensien verblüht sind, sehen sie immer noch schön aus und bringen Farbe in den Garten, wenn die meisten andern Pflanzen schon verblüht sind. Und wenn Ihr sie dann schneidet, direkt über den neuen Trieben abschneiden. Also wirklich nur die Blüte, dann habt ihr in der nächsten Saison wieder tolle neue Blüten. Bei Rispen- oder Ballhortensien kann man schon mal etwas mehr abschneiden, und auch schon früher.

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Beim Oleander würde ich vor allem mal alle zwei Wochen einen Flüssigdünger zugeben. Vielleicht sollte er auch mal umgetopft werden. Und Oleander brauchen im Sommer schon auch viel Wasser. Wenn alles nichts hilft - einfach mal radikal runterschneiden und ein Jahr auf Blüten verzichten. Ich hab meinen Oleander selbst gezüchtet - auf Sardinien ein Stück abgeschnitten und im Glas wurzeln lassen. Sie bekommen jeden Winter Schildläuse und ich will sich wegwerfen, aber dann blühen sie doch wieder. Aber ich hab sie auch schon sehr zurückgeschnitten. Also das wäre mein Tipp.

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Ich schneid mein Ziergras einfach ab und im nächsten Jahr kommt es wunderbar wieder - ich hab es allerdings im Beet eingepflanzt. Zurückschneiden solltet Ihr eher Ende Februar oder bis März, aber noch bevor neue Triebe kommen. Wenn man das Ziergras im Topf hat, sollte der Topf natürlich frostsicher sein - und am besten man umwickelt den auch noch mal mit entsprechenden Material, das man in Baumärkten bekommt - das müsste dann passen.

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Apfelbäume ziehen finde ich sehr schwierig - wir versuchen das gerade auch mit Kernen von Nachbars Apfelbaum, weil der so tolle Früchte hat. Ich hab gelesen, man muss sie überlisten, damit sei keimen und den Winter simulieren. Also die Kerne zwischen feuchtes Küchenpapier in eine Box und dann vier Wochen in den Kühlschrank, damit sei keimen - das haben wir versucht, bislang ohne Erfolg. Und wenn das klappen sollte ist wohl auch nicht ganz sicher, ob aus diesem Kern tatsächlich auch der Baum entsteht, den man ursprünglich wollte. Aber man kann Bäume aufpfropfen - da sollte man aber mal einen Baumfachmann fragen.

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Mar 17, 2021

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