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Google ändert die Ansicht der Suchanzeigen

Wie Audiowerbung für Sichtbarkeit sorgen kann

Google stellt seine Suchanzeigen um: Ab Oktober 2025 erscheinen sie gesammelt unter „Sponsored results“, mit der neuen Möglichkeit, Werbung auszublenden. Das bringt mehr Transparenz für die Nutzer – und für Unternehmen einen feinen, aber spürbaren Wandel in der Suchkommunikation und im Marketing-Mix.

Was sich konkret ändert

  • Anzeigen erscheinen gebündelt unter der Überschrift „Sponsored results“ statt mit einzelnen „Ad“-Labels.
  • Der Block bleibt beim Scrollen sichtbar und enthält maximal vier Textanzeigen.
  • Mit dem neuen Button „Hide sponsored results“ lässt sich der gesamte Anzeigenbereich temporär ausblenden, um direkt zu den organischen Treffern zu springen.
  • Für Shopping-Kampagnen gilt ein analoges Label: „Sponsored products“.
  • Das Update gilt global und betrifft ausschließlich das Design, nicht die Auslieferungslogik der Anzeigen.

Ziel laut Google ist eine klarere Trennung zwischen organischen und bezahlten Ergebnissen und damit mehr Orientierung für die Nutzer. Das Update stärkt das Vertrauen in die Plattform, indem es Nutzerinnen und Nutzern mehr Kontrolle über die Wahrnehmung von Werbung gibt.

So sieht die neue Google-Ansicht mit dem Block „Sponsored results“ aus:

© Google / Screenshots


Rollout in Deutschland

Laut dem offiziellen Google Ads Blog (12. Oktober 2025) befindet sich die Funktion „Hide sponsored results“ derzeit in einer Test- und Einführungsphase. Der Rollout erfolgt nicht sofort flächendeckend, sondern schrittweise – zunächst in den USA und ausgewählten internationalen Märkten. 

Für Deutschland hat Google bislang keine konkreten Termine genannt. In der Regel werden solche Funktionen jedoch innerhalb weniger Wochen bis Monate nach dem globalen Start aktiviert.

Mögliche Auswirkungen

Aktuell gibt es noch keine belastbaren Daten, doch einige Tendenzen zeichnen sich ab:

  • Nutzer könnten Anzeigen bewusster wahrnehmen oder gezielt ausblenden.
  • Anzeigenrelevanz, Kreativität und Vertrauenswürdigkeit werden wichtiger.
  • CTR und CPC können sich in wettbewerbsintensiven Märkten verschieben.
  • Markenbekanntheit gewinnt an Bedeutung – bekannte Namen werden eher geklickt.

Besonders betroffen können Branchen mit hohen Klickpreisen sein, etwa E-Commerce, Finanzen, Versicherungen, Bildung, Tourismus und Recruiting.

Audio als sinnvolle Ergänzung

Google ordnet die Suche neu – und Audio sorgt für Wiedererkennung.

Audiowerbung erreicht Menschen vor dem Suchmoment – in Alltagssituationen, in denen sie noch nicht aktiv suchen. Dieser sogenannte „Pre-Search-Effekt“ sorgt dafür, dass Marken im Gedächtnis bleiben und später bei Google gezielter gesucht und geklickt werden.

Warum Audio nicht konkurriert, sondern ergänzt

  • Audio schafft Markenvertrautheit, bevor Nutzer mit Werbung konfrontiert werden.
  • Es stärkt Klickwahrscheinlichkeiten in Search- und Shopping-Umgebungen.
  • Es verbindet Reichweite, Emotion und Markenbildung – unabhängig vom Anzeigenformat.

Zusammenfassung

Das Google-Update vom Oktober 2025 steht für mehr Transparenz und Nutzerkontrolle – und damit für ein reiferes Werbeumfeld.

Noch ist unklar, wann die neue Funktion in Deutschland flächendeckend aktiv wird.

Sicher ist: Werbetreibende, die Suchanzeigen, Content und Audio ganzheitlich im Marketing-Mix denken, sichern sich langfristig Sichtbarkeit in einem Umfeld, das selektiver und markenbewusster wird.

Audio kann dabei den entscheidenden Impuls setzen – bevor der Klick entsteht.


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