Original Ostermann: Teamwork

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Es gibt Menschen, die arbeiten lieber alleine.

Arbeit ohne Kollegen klingt ja auch erstmal traumhaft: Keine Diskussionen und niemand, der genau dann krank wird, wenn du ihn dringend brauchst. Aber wenn dann der Drucker Faxen macht, gleichzeitig der Kunde vor dir steht und der Chef fragt: „Wie weit sind wir?“ – genau dann brauchst du das Team!

Den Kollegen, der sagt: „Warte, ich hab da eine Idee.“ Die Kollegin, die einfach macht, ohne erst noch 17 PowerPoint-Folien zu erstellen. Den Azubi, der zwar keine Ahnung hat, aber zufällig genau den Knopf findet, den seit drei Jahren niemand drücken wollte. Das ist Teamwork. Man muss sich nicht immer mögen. Aber man kann sich aufeinander verlassen.

Und genau das ist das Schöne an einem guten Team: Jeder hat seine Macken, jeder kann irgendwas besonders gut – und gemeinsam funktioniert es plötzlich. Denn am Ende geht's bei Arbeit nicht nur darum, seinen eigenen Kram irgendwie bis Feierabend zu retten. Es geht darum, dass jemand da ist, wenn's brennt.

Jemand, der deinen Kaffee mitbringt. Jemand, der dich kurz auffängt, wenn der Tag komplett eskaliert. Und jemand, mit dem du um 16:57 Uhr gemeinsam auf die Uhr schaust und ohne ein Wort weißt: „Noch drei Minuten. Wir schaffen das.“

Teamwork heißt eben nicht, dass alle dasselbe können. Teamwork heißt: Jeder bringt etwas mit und keiner muss alles alleine schaffen. Und wenn das Team richtig gut ist, dann fühlt sich Arbeit manchmal sogar ein bisschen weniger nach Arbeit an.

Euer Ostermann

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