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Hokkaido, Butternut oder Spaghettikürbis: Welcher passt in Eure Küche?

Für Suppe und Püree ist Hokkaido eine unkomplizierte Wahl, Butternut wird besonders cremig und Spaghettikürbis liefert nach dem Garen lange Fasern. Welcher zu Eurem Gericht passt, hängt deshalb auch davon ab, welche Konsistenz Ihr möchtet und wie viel Schälarbeit Ihr einplant.

Welcher Kürbis passt zu Suppe und Püree?

Für eine klassische Suppe oder ein Püree ist der Hokkaido die unkomplizierte Wahl. Er schmeckt fein nussig, und seine Schale könnt Ihr mitgaren. Der zusätzliche Schälschritt entfällt – praktisch, wenn Ihr bei der Vorbereitung einen Arbeitsschritt sparen möchtet

Wann lohnt sich der Butternut für den Ofen?

Der Butternut schmeckt mild und leicht buttrig und wird besonders cremig. Er enthält meist mehr Fruchtfleisch und weniger Kerne als ein Hokkaido. Dafür ist seine Schale zwar dünn, aber härter: Vor der weiteren Zubereitung entfernt Ihr sie am besten mit dem Sparschäler.

Für den Ofen könnt Ihr einen Butternut auch halbieren und mit oder ohne Füllung backen. Danach lässt sich das weiche Fruchtfleisch aus der Schale löffeln, sodass das Schälen in dieser Variante entfällt. Auch Spalten eignen sich für Ofengemüse.

Wie bekommt Ihr faseriges Kürbisfleisch?

Für eine faserige Beilage passt der Spaghettikürbis. Sein Fruchtfleisch zerfällt nach dem Garen in lange Fasern und lässt sich ähnlich wie Spaghetti mit einer Soße servieren.

Für die Zubereitung im Ganzen stecht Ihr den Kürbis mehrfach mit einer Gabel oder einem Messer ein und kocht ihn in reichlich sprudelndem Wasser. Nach kurzem Abkühlen wird er halbiert, entkernt und das Fruchtfleisch mit einer Gabel herausgelöst. Alternativ könnt Ihr ihn je nach Größe halbieren oder in Scheiben schneiden und in einem tiefen Blech mit wenig Wasser im Ofen garen.

Woran erkennt Ihr Kürbisse, die nicht auf den Teller gehören?

Form und Farbe reichen zur Unterscheidung von Speise- und Zierkürbissen nicht aus. Für den Verzehr solltet Ihr nur ausdrücklich als Speisekürbis gekennzeichnete Exemplare kaufen. Zierkürbisse sind wegen möglicher giftiger Bitterstoffe nicht zum Essen gedacht.

Schmeckt eine kleine rohe Kostprobe bitter, spuckt Ihr sie sofort aus und entsorgt den ganzen Kürbis. Erhitzen zerstört diese giftigen Bitterstoffe nicht.

Wie entscheidet Ihr Euch beim Einkauf?

Überlegt zuerst, ob Euer Gericht cremig oder faserig werden soll. Danach entscheidet der Aufwand: Möchtet Ihr nicht schälen, passt Hokkaido – oder Ihr plant Butternut als gebackene Hälften zum Auslöffeln ein.