
Apfelkuchen, Mus oder Salat: Welcher Apfel passt wozu?
Ihr plant einen Apfelkuchen, selbst gemachtes Mus oder einen Obstsalat? Boskoop und Elstar passen in den Kuchen, Gravensteiner und Berlepsch ins Mus. Für Obstsalat ist Braeburn eine gute Wahl. Welche Sorte Euch am besten gefällt, hängt auch davon ab, wie säuerlich und mit wie viel Biss Ihr Äpfel mögt.
Für Apfelkuchen: Boskoop oder Elstar?
Mögt Ihr einen deutlich säuerlichen Apfelgeschmack im süßen Kuchen, greift zu Boskoop. Er ist saftig und schmeckt herb-säuerlich. Gerade die Säure macht ihn zum passenden Gegenpol für süßen Teig oder Streusel.
Elstar bringt ebenfalls Saftigkeit mit, sein Geschmack wird als intensiv und fein säuerlich beschrieben. Er eignet sich gut für Apfelkuchen und ist damit eine weitere Möglichkeit, wenn Ihr eine säuerliche Fruchtnote sucht. Die Entscheidung zwischen beiden könnt Ihr nach Eurem Geschmack treffen: herb-säuerlich beim Boskoop, fein säuerlich beim Elstar.
Für Apfelmus: Was bringen Gravensteiner und Berlepsch mit?
Für Mus eignen sich Gravensteiner und Berlepsch. Gravensteiner hat ein intensives, würziges Aroma. Sein rohes Fruchtfleisch ist knackig – ein Musapfel muss also vor dem Kochen keineswegs schon weich sein.
Auch Berlepsch hat festes Fruchtfleisch. Geschmacklich bringt er ein feines Säurespiel und viel Aroma mit. Wenn Ihr zwischen beiden wählen könnt, ist Gravensteiner die Idee für eine würzige Note, Berlepsch für einen fein säuerlichen Geschmack.
Für die Muskonsistenz folgt nach dem Kochen ein eigener Schritt: Verarbeitet die gekochten Apfelstücke mit einem Pürierstab oder Mixer zu Mus.
Für Obstsalat: Warum passt Braeburn?
Wenn Ihr im Obstsalat gern auf feste Apfelstücke beißt, ist Braeburn eine passende Wahl. Sein Fruchtfleisch ist fest und saftig, geschmacklich verbindet er Süße mit Säure. Damit bringt er sowohl Biss als auch eine fruchtige Note in die Schüssel.
Ihr möchtet eine Sorte für mehrere Zwecke?
Dann könnt Ihr Elstar wählen: Er passt in Kuchen und Salat und schmeckt auch roh als Snack. Die Sortenbeschreibungen geben Euch dabei eine Orientierung. Wie ein einzelner Apfel schmeckt, hängt unter anderem vom Standort und vom Erntezeitpunkt ab.