Original Ostermann: Die Zeit der Nächstenliebe?

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Wenn wir in den Kalender schauen und feststellen, dass es nur noch vier Tage bis Weihnachten sind, spüren wir plötzlich dieses besondere Kribbeln. Manche nennen es Vorfreude. Andere nennen es Weihnachtsstress. Wieder andere sagen: „Mist, ich habe noch kein einziges Geschenk!“

Der 20. Dezember erinnert uns daran, dass etwas Großes bevorsteht. Und zwar nicht nur das große Essen. Vor etwas über 2.000 Jahren kam ein Baby zur Welt, in einem Stall zwischen Heu, Hirten und einem Esel. Dieses Baby wurde der Grund für Feiertage, Lichterketten, Familienfeste und dafür, dass wir jedes Jahr Unmengen an Plätzchen rechtfertigen. Aber mal ehrlich: Jesus hat uns weit mehr beschert als ein verlängertes Wochenende und „Last Christmas“ in Dauerschleife. Er hat uns eine Botschaft mitgegeben.

Die Überzeugung, dass Liebe stärker ist als alles andere. Dass Frieden kein Wunschtraum sein muss. Dass Hoffnung leuchtet, selbst in der dunkelsten Jahreszeit. Daran sollten wir uns zur heutigen Zeit mehr denn je erinnern. Immer dann, wenn wir jemandem in der überfüllten Innenstadt den Vortritt lassen, obwohl wir selbst auch schon zu spät sind. Oder wenn wir jemanden anlächeln, der keinen guten Tag hat. Dann passiert genau das, was uns Jesus schon vor so langer Zeit mitgegeben hat: Nächstenliebe. Eine kleine, stille Geste der Menschlichkeit. Ein bisschen Licht in einer manchmal ganz schön chaotischen Welt.

In diesem Sinne: Genießt die besinnlichen Tage vor Weihnachten! Und falls ihr noch kein Geschenk habt – keine Sorge: Selbst die Heiligen Drei Könige waren erst am 6. Januar da! Schöne Weihnachtszeit, Euer Ostermann

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