Original Ostermann: Der König der Klimaanpassung

© (KI generiertes Bild)

Mitte November hatten wir mal kurz bis zu 20 Grad, nachts war es dagegen frostig kalt. Und jetzt ist richtig Winter!

Wir Menschen sind völlig überfordert: Die einen haben die Heizung auf Stufe „Sahara“, während die anderen noch in T-Shirt und Shorts herumlaufen, weil „die Sonne ja noch Kraft hat“.

Und die Tiere draußen interessiert die Kälte offenbar gar nicht. Auf dem Ast sitzt ein Spatz, der aussieht, als hätte er seit drei Tagen keine Wärmflasche gesehen, und guckt mich an, als wollte er sagen: „Na? Schon wieder die falsche Jacke gewählt?“ Eichhörnchen rasen fröhlich durch die Gegend und vergraben Nüsse.

Und dann ist da mein Hund Mailey, der König der Klimaanpassung. Zuhause auf der Couch liegt er eingerollt wie ein Burrito tief vergraben in einer Decke, die weicher ist als jede Wolke über Disney World. Ich denke mir: „Oh, armer Schatz, du frierst bestimmt gleich draußen!“ Falsch gedacht: Zehn Minuten später stapft Mailey durch den Frost, als wäre er der Yeti persönlich. Eis, Kälte, Wind? Alles kein Problem! Hauptsache, irgendwo liegt ein Stock, den er 47-mal hintereinander holen kann. Und ich stehe daneben, mit drei Lagen Kleidung, dicken Handschuhen und einer Wärmflasche im Herzen und beneide meinen Hund um seine Lebensfreude.

Vielleicht ist das die eigentliche Lektion der Tiere da draußen: Nicht jammern, einfach machen.

Egal ob 20 Grad oder minus 10 – Hauptsache, du bist draußen, atmest tief ein, und erinnerst dich, dass das Leben mehr ist als Wetterberichte und Temperaturdramen.

Schönes Wochenende!

Euer Ostermann

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