Original Ostermann: Der große Umtausch-Marathon

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Herzlich willkommen zu Phase zwei des Weihnachtsshoppings: In ganz Baden-Württemberg beschließen gerade alle gleichzeitig: „So, dieses Geschenk gefällt mir doch nicht!“

Kaum sind die letzten Plätzchenkrümel vom Sofa geklopft, stürzen alle in die Stadt wie eine Horde jagender Rabatt-Gazellen. Die Besinnlichkeit der Feiertage? Puff! Weg! Statt „Stille Nacht“ hört man überall nur noch: „Wo ist hier die Umtauschtheke?“

In jedem Laden dasselbe Bild: Eine Warteschlange, so lang, dass man denkt, am Ende könnte schon ein anderes Bundesland beginnen. Menschen stehen mit Geschenken da, die schreien: „Ich war doch gut gemeint!“ Bademäntel in Farben, die nur Einhörner tragen würden. Parfüms, die riechen wie „Vanille trifft Baustelle“. Oder Pullover, die selbst im Zirkus unpassend wären.

Und mittendrin im Chaos die Helden des Tages: Die „Umtausch-Profis“, bewaffnet mit Kassenzettel, Originalkarton und der Überzeugung, sie seien die Einzigen, die heute etwas umtauschen möchten. Dabei gibt es auch noch die „Optimisten“, die denken, man könne eine Duftkerze problemlos gegen ein iPhone tauschen. Und in all dem Trubel dürfen natürlich die Verkäufer nicht fehlen. Innerlich schreien sie, äußerlich aber lächeln sie wie Profi-Diplomaten. Aber wisst ihr was?

Genau dieses Chaos macht den 27. Dezember so herrlich! Weihnachten ist erst dann komplett, wenn mindestens ein Geschenk wieder den Weg zurück in den Laden findet. Sonst wäre es ja viel zu einfach!

In diesem Sinne: Viel Geduld in den Läden,

euer Ostermann

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