Original Ostermann: Eine Liebeserklärung an den November

© (KI generiertes Bild)

Der November hat’s nicht leicht, denn kaum jemand mag ihn.

Er ist ein bisschen wie dieser eine Onkel, der auf Familienfeiern immer zu früh kommt und alles besser weiß.

Aber mal ehrlich: Auch der November hat seine guten Seiten. Man muss nur genau hinschauen – durch den Regen hindurch. Der November ist der einzige Monat, der uns offiziell erlaubt, sich in eine Decke zu wickeln, als wäre man ein überdimensionaler Burrito, und einfach nichts zu tun. Und das, Freunde, ist gelebtes Glück.

Der November ist die „Auflade-Zone“ des Jahres. Während andere Monate laut und hektisch sind, flüstert der November: „Mach mal langsam.“ Er ist das natürliche Gegenmittel gegen Dauertrubel. Ein Monat voller Entschleunigung mit Kerzenlicht, Tee und dem guten Gefühl, dass man draußen eh nichts verpasst. Netflix, Couch, Kuscheldecke – das ist kein Rückzug, das ist Selbstoptimierung! Nur der November schafft es, dass wir bei Nieselregen über Pfützen springen wie Fünfjährige. Dass wir uns über das erste Plätzchen freuen, obwohl noch keine Weihnachtszeit ist. Und dass wir uns morgens beim Blick in den Spiegel denken: „Na gut, heute eben Team Mütze statt Frisur.“

Also lasst uns den November nicht verfluchen. Lasst ihn uns feiern!

Mit Gummistiefeln, Glühwein, Kuscheldecken und der unerschütterlichen Überzeugung, dass selbst graue Tage bunt werden, wenn man ein bisschen Sonne im Kopf und im Herzen hat.

Und übrigens ist der November schon allein deshalb der tollste Monat im Jahr, weil ich da Geburtstag habe!

Ein schönes November-Wochenende wünscht euch

euer Ostermann

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