March 2, 2022 11:43 AM

 

Wir kennen alle ihre Hits, ihre Namen sind weltweit bekannt - ob Lady Gaga mit Just Dance, Katy Perry mit I Kissed a Girl oder Nico Santos mit Rooftop. Aber um in der Musikwelt große Erfolge zu feiern, braucht man nicht nur Hits, die im Ohr bleiben, sondern auch Namen, die im Kopf bleiben. Oft sind das nicht die Namen, welche die Stars von ihren Eltern bekommen haben. Damit die Namen etwas außergewöhnlicher oder einfacher klingen, haben sich die Hitmacher oft Künstlernamen gegeben, die zum Teil überhaupt nicht verraten, wie die Person im echten Leben heißt. 

 

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Bono: Paul David Hewson 

Paul David Hewson, welcher als Frontmann der Rockband U2 durch Hits wie With or Without you, oder Still Haven't Found what I'm Looking For bekannt wurde, wuchs in Irlands Hauptstadt Dublin auf und war dort Teil einer Art Straßenbande. Dort war es gang und gäbe, dass jeder einen Spitznamen bekam und Pauls Spitzname wurde Bono Vox. Anfangs fand er den gar nicht gut (ein Geschäft für Hörgeräte in Dublin hieß nämlich Bona Vox), als er jedoch herausfand, das Bonavox im Lateinamerikanischen so viel wie „Gute Stimme“ heißt, akzeptierte er ihn schließlich doch. Heute tritt er unter der verkürzten Version “Bono” auf.

 

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Elton John: Reginald Kenneth Dwight 

Reginald, auch besser bekannt als Elton John, feierte Erfolge durch Welthits wie Rocketman, Your Song oder Candle in the wind. Er war Mitglied der Musikgruppe Bluesology, die als Backing-Band für den britischen Bluesmusiker Long John Baldry spielte. Von ihm übernahm er den Namen John und vom Saxophonspieler der Band, Elton Dean, den Vornamen.

 

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Cher: Cherilyn Sarkisian

Für ihre Freunde und Familie sei sie immer Cher gewesen, erzählte die Sängerin 2016 in einem Interview. Unter dieser Kurzform ihres Vornamens trat sie auch auf und wurde mit Hits wie Believe und If I Could Turn Back Time berühmt. Zwischenzeitig trug sie die beiden Nachnamen ihrer Ex-Männer (Bono und Allman) - der Kinder wegen, die sie mit beiden hatte. Beide Namen gefielen ihr nicht wirklich - und so steht heute in ihrem Ausweis tatsächlich nur noch ein einziger Name: Cher.

 

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Tina Turner: Anna Mae Bullock 

Wie Anna Mae Bullock zu ihrem Künstlernamen kam, ist eine eher unschöne Geschichte. Ihren Durchbruch hatte Tina in der Band The Ike & Tina Turner Revue. Bandgründer Ike Turner, der gleichzeitig mit ihr verheiratet war, hielt Tina im Privaten wie auch im Beruf stets unter Kontrolle. Er gab ihr den Künstlernamen und ließ ihn rechtlich sogar schützen, damit keine andere Sängerin unter diesem Namen auftrat. Nach ihrer Scheidung musste sie daher gerichtlich darum kämpfen, auch weiter unter diesem Namen auftreten zu können.

 

Marilyn Manson: Brian Hugh Warner 

Einer der bekanntesten Rockstars schuf seinen Künstlernamen aus zwei anderen sehr bekannten Namen. Der Vorname stammt natürlich von Hollywood Legende Marilyn Monroe. Sein Nachname stammt von einer weniger glamourösen Persönlichkeit: Inspiration lieferte der bekannte Serienkiller Charles Manson. Marilyn ging vor einigen Jahren so weit, dass er seinen Künstlernamen gerichtlich als seinen echten Namen eintragen ließ.  

 

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P!nk: Alecia Beth Moore 

Eine Inspiration für P!nks Künstlernamen war der Charakter Mr. Pink aus Quentin Tarantinos Film Reservoir Dogs - ein Klugschwätzer mit einem gewissen Hang zur Brutalität (er entstammt schließlich der Feder Tarantinos), gespielt von Steve Buscemi.

 

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Bruno Mars: Peter Gene Hernandez 

Bruno Mars wuchs auf Hawaii als Peter Gene Hernandez auf. Enrique Iglesias war zur Zeit seines Karrierebeginns sehr erfolgreich. Mars wollte vermeiden, auf Grund seines Namens von den Plattenlabels zu einer Art zweitem Iglesias gemacht zu werden, und änderte daher seinen Namen. Bruno war schon als Kind sein Spitzname - anscheinend, weil sein Aussehen an den Wrestler Bruno Sammartion erinnerte. Bei seinem Nachnamen lies er sich vom Planeten Mars inspirieren.  

 

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Rihanna: Robyn Rihanna Fenty 

Rihanna ist eigentlich eigentlich nur ihr Zweitname. Von ihrer Familie wird die Sängerin bei ihrem Erstnamen genannt, Robyn. Da Robyn sich aber nicht ganz so cool und außergewöhnlich anhört wie Rihanna, hat sie sich dafür entschieden, einfach ihren Zweitnamen als Künstlernamen zu nehmen. Das führte aber auch dazu, dass Rihanna gar nicht mehr so auf den Namen Rihanna hört. In einem Interview erzählte sie, dass sie viel hellhöriger wird, wenn jemand sie Robyn nennt und das für sie immer noch etwas Besonderes ist. 

 

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Lady Gaga: Stefani Joanne Angelina Germanotta 

In der Musikszene wurde sie auch durch ihre außergewöhnlichen Auftritte bekannt - so trat sie 2010 bei einer Preisverleihung in einem Kleid aus rohem Rinderfleisch auf. Eventuell verhalf ihr das zum Welterfolg oder vielleicht war es auch ihr außergewöhnlicher Name. Im privaten Leben heißt Lady Gaga eigentlich Stefani Joanne Angelina Germanotta. Ihren außergewöhnlichen Namen hat sie ihrem Ex-Freund und Produzenten Rob Fusari zu verdanken, dieser sang nämlich immer, als er sie sah, den Queen Song Radio Ga Ga und nannte sie auch Gaga. Nach einiger Zeit übernahmen dann auch Familie und Freunde den Namen und zack wurde er auch ihr Künstlername. Mit dem feiert sie bis heute große Erfolge als Musikerin und Schauspielerin. 

 

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Nico Santos: Nico Wellenbrink  

Nico Santos ist wohl einer der erfolgreichsten deutschen Musiker. Mit seinen Hits Rooftop, Safe oder Would I lie to you feierte er große Erfolge. Doch Santos ist gar nicht sein echter Nachname. Geboren wurde er als Wellenbrink. Selbst dieser Name könnte einigen ein Begriff sein, die in den 80ern Werbung geschaut haben - denn Nicos Vater Egon Wellenbrink wurde damals als Melitta Mann bekannt. Die Inspiration für seinen Nachnamen stammt aber von einem sehr beliebten deutschen Urlaubsziel. Die Familie Wellenbrink wanderte nach Mallorca aus. Dort verbachte Nico seine ganze Kindheit und deshalb gab er sich dann auch einen spanischen Nachnamen. 

 

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Adele: Adele Laurie Blue Adkins 

Ihren Namen und ihre Stimme kennt jeder: Adele oder besser gesagt Adele Laurie Blue Adkins - so lautete nämlich ihr voller Name. Ähnlich wie bei Cher, war Ihr der komplette Name einfach zu lang. Deshalb entschied sie sich dafür, Ihre Alben fortan unter dem Namen Adele zu veröffentlichen. 

 

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Calvin Harris: Adam Richard Wiles 

Der schottische DJ wurde durch Songs wie Summer, One Kiss oder This is what you came for weltweit bekannt. Als er seine erste Single veröffentlichte, ging diese noch in Richtung Soul. Für diesen Anlass wollte Adam Richard Wiles, wie Calvin eigentlich heißt, einen passenden Künstlernamen. Er sollte außergewöhnlich sein, aber auch Soul verkörpern. Wenige Jahre später ging der Soul, der Name blieb und der Erfolg kam. 

 

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Katy Perry: Katheryn Elizabeth Hudson 

Besonders in den Anfangsjahren der 2010er gab es kein Vorbeikommen an Katy Perry. Sie feierte mit Songs wie I kissed a girl, Roar oder Firework große Chart-Erfolge. Grund für ihre Namensänderung war die Angst vor Verwechslung. Sie wollte nicht mit der Schauspielerin Kate Hudson verwechselt werden, die zu Zeiten von Katys Karrierebeginn sehr erfolgreich war. Ihr Künstlername setzt sich aus der Kurzform von Katheryn (Katy) und dem Mädchennamen ihrer Mutter (Perry) zusammen.  

 

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Nicki Minaj: Onika Tanya Maraj 

Nicki Minaj durfte ihren Künstlernamen nicht selber aussuchen. Als sie bei ihrem ersten Musiklabel unterschreiben wollte, gab ihr einer der Chefs dort, den Nachnamen Minaj. Bis heute kann Nicki Minaj den Nachnamen nicht ausstehen. Aber das ist ein Gefühl, welches die Rapperin schon kennt, denn ihren eigentlichen Namen Onika Tanya Maraj mag sie auch nicht. Ein Gutes hat ihr Künstlername aber: für sie ist ihr Künstlername eine Art Alter Ego, das sie annimmt, sobald sie öffentliche Auftritte hat. Im privaten sei sie ganz anders. 

 

Nena: Gabriele Susanne Kerner 

Nena wurde durch ihre Songs 99 Luftballon oder Irgendwie, irgendwo, Irgendwann deutschlandweit bekannt. Mit drei Jahren machte die junge Gabriele Susanne Kerner, wie Nena im Privaten heißt, mit ihren Eltern in Spanien Urlaub. Dort wurde sie von den Einheimischen gerne niña genannt (dt. kleines Mädchen). Das fanden ihre Eltern so gut, dass sie es eingedeutscht haben und daraus Nena wurde. 

 

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