October 22, 2021 8:40 AM

Egal, ob im Smartphone, im Tablet, in der Smartwatch, im neuen Rührgerät oder auch im kabellosen Rasenmäher stecken die kleinen Powerzellen. Ganz schön geschickt, aber auch nicht ganz ungefährlich, vor allem wenn es um das richtige Laden von Akkus geht. Immer wieder kommt es dabei zu Bränden, wie zum Beispiel auch im SSB-Busdepot in Stuttgart. Am 30. September sind – vermutlich durch einen technischen Defekt an einem Akku in einem E-Bus – insgesamt 25 Busse abgebrannt. Das richtige Laden von Akkus reduziert nicht nur die Anzahl der Brände, sondern verlängert auch die Lebensdauer von Akkus. Ganz praktisch, denn schließlich nutzen wir Akkus jeden Tag, zum Beispiel in unserem Smartphone oder E-Bike.

Das solltet Ihr beim Laden und Lagern von Akkus beachten:

Dos

  • Passendes Ladegerät verwenden: am besten direkt vom Hersteller 
  • Rauchmelder installieren und nicht brennbare Unterlagen beim Laden verwenden 
  • Ladestand zwischen 20 und 80 Prozent ist am besten
  • Ist der Akku voll? Direkt vom Netz nehmen
  • Akkus auf Dellen und Verformungen kontrollieren: im Zweifel besser austauschen
  • Vorsicht vor Schnäppchen im Internet: Achtet beim Kauf von Akkus auf die Qualität
  • Rasenmäher-Akkus bei einem Ladestand zwischen 40 und 50 Prozent im Winter einquartieren  

Don'ts

  • Smartphone nicht über Nacht laden 
  • Temperaturextreme vermeiden: Smartphone nicht in die pralle Sonne legen, an eisigen Tagen in der Tasche lassen
  • Schnelllade-Modus nur nutzen, wenn Ihr ihn wirklich braucht 
  • Akkus nicht draußen, in feuchten oder heißen Räumen/Orten lagern
  • E-Scooter oder E-Bike nicht in der prallen Sonne parken (besser: schattiges Plätzchen)
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So handelt Ihr im Brandfall richtig: 

Wenn Euer Smartphone zu rauchen beginnt, solltet Ihr schnell einen Eimer Wasser holen und Euer Smartphone reinlegen. Wichtig: bringt den Eimer erstmal aus dem Haus

Wenn Euer E-Bike-Akku zu brennen anfängt, dann ruft sofort die Feuerwehr. Bringt Euch so schnell wie möglich in Sicherheit, denn bei einem Akku-Brand entstehen giftige Gase. Die Feuerwehr kann den Brand mit viel Wasser löschen. Das gilt auch bei E-Autos. Außerdem solltet Ihr einen Akku, der einmal gebrannt hat, nicht im Haus lagern, denn der kann sich jederzeit wieder entzünden. (Interview mit Daniel Anand von der Feuerwehr Stuttgart).

 

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So entsorgt Ihr alte Akkus richtig: 

Akkus gehören nicht in den Hausmüll, sondern müssen extra entsorgt werden. Das ist gesetzlich so geregelt. Wenn Ihr Eure Batterien oder Akkus nicht mehr braucht, dann könnt Ihr die an speziellen Sammelstellen abgeben. Das kann zum Beispiel in dem Laden sein, in welchem Ihr die Batterien oder die Akkus gekauft hat. Genauso könnt Ihr sie auch auf dem Wertstoffhof entsorgen. Außerdem werden Altbatterien recycelt – Metalle wie zum Beispiel Kupfer, Eisen und Silber können also wiederverwendet werden. 

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