February 17, 2022 4:27 PM

Die meisten Lampen, die es heute zu kaufen gibt, sind LEDs. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen und Farben, manche lassen sich per App steuern, andere kommen im Retro-Look alter Glühbirnen. Ihr größter Vorteil: sie verbrauchen wenig Strom. Auf ein paar Dinge solltet Ihr beim Kauf allerdings achten.

 

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Weiß ist nicht gleich weiß

Verpackungsangabe: Lichttemperatur in Kelvin (K)

Klingt erstmal albern, aber „weiß“ gibt es in unterschiedlichen Farben – oder besser gesagt, Farbtemperaturen. Die Farbtemperatur wird in Kelvin (K) angegeben und beeinflusst, welche Stimmung die LED erzeugt und wie Farben in ihrem Licht wirken. Unterteilt werden sie üblicherweise in folgende Kategorien:

  • Warmweiß (in etwa bis 3.300 Kelvin) – erzeugt ein gemütliches, gelblicheres Licht ähnlich einer klassischen Glühbirne. Warmweiße Lampen eignen sich beispielsweise fürs Wohnzimmer. Je geringer die Zahl, je niedriger also die Farbtemperatur, desto „wärmer“ das Licht. Zu niedrig, und die Farbe geht ins rötliche – da könntet ihr beinahe schon auf eine Kerze zurückgreifen.
  • Neutralweiß (in etwa 3.300 bis 5.000 Kelvin) – der Name ist Programm. LEDs dieser Kategorie eignen sich gut zum Arbeiten (beispielsweise am Schreibtisch, im Hobbyraum oder in der Küche) und strahlen dennoch ein angenehmes Licht aus.
  • Tageslichtweiß (in etwa über 5.000 Kelvin) – vom Wort her eine Angabe so schwammig wie „wachsweich“ beim Ei, kommen diese Lampen dem natürlichen Licht der Sonne dennoch nahe. Je höher die Temperatur, desto bläulicher und „kälter“ das Licht – das macht wach und eignet sich bestens zum Arbeiten beispielsweise im Büro, sorgt aber keineswegs für gemütliche Stimmung

 

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Wie natürlich wirken die Farben?

Verpackungsangabe: Farbwiedergabeindex, angegeben als „Ra“ oder „CRI“

Wie natürlich Gegenstände und ihre Farben aussehen, hängt davon ab, welches Farbspektrum das weiße Licht der Lampe abdeckt (wer sich an den Physikunterricht erinnert: darum ging es in den Prisma-Versuchen). Wird nicht das komplette Spektrum abgedeckt ist das, als würde man mit einem Farbkasten malen, in dem die Hälfte der Buntstifte fehlt. Wie getreu die Farben erscheinen, wird über den Farbwiedergabeindex angegeben, verglichen wird das Licht dabei mit Tageslicht. Bei frühen LEDs war dieser Wert noch gering, das Licht wirkte unangnehm künstlich. In der EU muss dieser Wert mittlerweile mindestens bei 80 liegen, er geht bei guten LEDs aber fast bis 100.

 

Die Helligkeit der Lampe

Verpackungsangabe: Lumen (lm)

Das gesamte Licht, das eine Lampe abstrahlt, wird in Lumen angegeben. Je höher die Zahl, desto heller die LED. Eine 40W-Glühbirne leuchtet beispielsweise mit etwa 400 Lumen. In Räumen, in denen viel Licht zum Arbeiten benötigt wird (beispielsweise in der Küche), braucht Ihr in etwa 280 Lumen pro Quadratmeter – je nachdem, wie groß der Raum ist, könnt Ihr Euch somit ausrechnen, wie viele Lampen einer bestimmten Leuchtstärke Ihr benötigt. Fürs Wohnzimmer reichen etwa 140 Lumen pro Quadratmeter.

 

Flimmern bei billigeren LEDs

Bei den meisten LEDs sollte Flimmern kein Problem mehr sein – bei dimmbaren LEDs kann das jedoch auftreten oder auch bei billigeren LEDs für eine gewisse Zeit nach dem Einschalten. Das Flimmern seht Ihr nicht unbedingt direkt, aber Ihr könnt es unter Umständen unbewusst wahrnehmen. Bei manchen Personen kann das sogar zu Kopfschmerzen führen. Ob eine LED flimmerfrei ist, könnt Ihr übrigens ganz einfach mit Eurer Handykamera überprüfen: Wenn Ihr die aktiviert, seht ihr bei flimmernden LEDs dunkle Balken durchs Bild wandern. Bei flimmerfreien LEDs ist das nicht der Fall.

Bilder: shutterstock

 

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