October 28, 2021 1:31 PM

„MAAAAAAAAAAAAAAAAAAMAAAAAAAAAAAAAA, wo ist meine Lieblingshose?!?“ ruft es, während Du in der Küche stehst und überlegst, ob Du zuerst die Einkaufstüten verräumen, den überquellenden Esstisch von den Überbleibseln des Homeoffice befreien oder die Spülmaschine ausräumen sollst. Mit einem Auge siehst Du, dass Dein Partner wieder vergessen hat, den Müll rauszubringen und generell hast Du einfach nur noch Lust, Dich einfach mit einem Kaffee (warm!) auf den Küchenboden zu setzen und zu streiken. Warum sieht es bei Euch nur immer aus, als wäre ein Wirbelwind durchs Haus gefegt?

 

5 Tricks, die mehr Ordnung in Dein Zuhause bringen

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Zuallererst: Es liegt nicht an Dir! Egal wie perfekt es bei den Anderen aussehen mag – solange Du nicht alleine wohnst, gibt es genau so viele Chaosstifter und somit potentielle Chaosvorbeuger wie Mitbewohner, vom Kleinkind bis zum Ehemann. Oft fehlt es in Sachen Ordnung einfach nur an klaren Regeln und Routinen. Wir haben in unserer Redaktion bei gestandenen Familienmamas und -papas nach genau diesen Tricks und Kniffen gefragt. 

Tipp: Alles an seinen Platz

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Kindern hilft es besonders, doch auch wir Erwachsene tun uns mit festen Plätzen für bestimmte Dinge leichter. Zum Beispiel im Eingangsbereich: Jede Jacke hat ihren eigenen Haken, jedes Accessoire pro Person eine Schublade oder eine Kiste und jedes Paar Schuhe hat seinen bestimmten Platz, und da, NUR da, hat das jeweilige gute Stück auch wirklich zu stehen (z.B. hat jede Person einen festen Platz im Schuhregal oder auf einer bestimmten Treppenstufe). 

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Tipp: Bei Kindern hilft zum Beispiel ein Schleichtier, dass sich freut, dass seine Behausung wieder da ist und es in den Schuh einziehen darf.

Lästiger Kleinkram sammelt sich am besten in kleinen Körbchen, seien es im Bad sämtliche Kosmetikartikel oder im Kinderzimmer das Spielzeug – so lässt sich schnell Ordnung schaffen ohne, dass die Dinge stundenlang hübsch drapiert werden müssen. 

Tipp: Auf den Kisten oder Körbchen Bildern von dem (gewünschten) Inhalt aufkleben, damit mit schnellem Blick von allen gesehen werden kann, was drin ist bzw. rein gehört. 

Tipp 2: Die richtigen Möbel

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Chaos ist nicht gleich Chaos: Herumliegendes Spielzeug verstaut sich sehr viel schneller, wenn es einfach in dafür vorgesehene Schränke, Schubladen oder Kisten verstaut wird, als dass es hübsch aufbereitet in ein Regal drapiert werden muss. 

 

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Das gilt für Legosteine genauso wie für Puppen, und ja, auch Kleidung (die dann meistens bei den größeren Kids für Durcheinander sorgen) ist in einem Sammelbehälter wie einem Wäschekorb oder einer extra Schublade im Schrank ruckzuck aufgeräumt.  

Heißt: Bei der Einrichtung beachten, Schränke mit Türen und Organisationsfläche wie Schubladen oder vielen Regalbrettern auszuwählen – für den Flur genauso wie innerhalb von Zimmern.

 

Tipp 3: Zwischenstationen einrichten

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Du findest im Wohnzimmer etwas aus dem Kinderzimmer, bringst es dorthin, findest im Kinderzimmer dann etwas aus dem Keller und bringst es dorthin, wo Du etwas aus der Küche findest, wo Dir wieder was aus dem Kinderzimmer in die Hände kommt... Letztendlich hast Du Dich bei dieser Methode zwar sehr viel bewegt, doch wirklich effektiv in Sachen Ordnung schaffen ist es natürlich nicht. Mit Hilfe von Jutebeuteln etc. lässt sich da leicht Abhilfe schaffen: Einfach in einem zentral gelegenem Raum (z.B. Flur zwischen den Zimmern) Körbe oder eine Kleiderhakenleiste mit verschiedenen Beuteln vorhalten. Pro “Lagerplatz” steht ein Zimmer, d.h. wenn Du etwas in einem Zimmer findest das in eine anderes gehört, kannst Du gleich auf einem Schlag mehrere Beutel befüllen. Beim nächsten gang in eines der Zimmer, einfach Beutel mitnehmen und dann an Ort und Stelle bringen. 


Tipp: Innerhalb der Familie „Zimmerverantwortliche“ schaffen, die ihre Beutel selbstständig einmal täglich ausräumen!

 

Tipp 4: Routinen und Gewohnheiten

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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und gewöhnlich gehört Aufräumen nicht unbedingt zu den beliebtesten Angewohnheiten unserer Familienmitglieder. Aber: Mit festen Routinen bringt Ihr nach kurzer Eingewöhnung eine verlässliche Regelmäßigkeit – und das idealerweise alle zusammen. Routinen sind Abfolgen von Aktionen wie Aufstehen und Zähneputzen. Gerade Kleinkinder profitieren sehr von festen Routinen, da sie ihnen Vertrautheit von Abläufen und vor allem eine Vorhersehbarkeit bieten, die sie für ihr Sicherheitsgefühl brauchen. Warum also nicht abends vor dem Schlafengehen die Kinderzimmerböden gemeinsam freiräumen als festen Abendroutine einführen? Oder jeden Morgen vor dem ersten Kaffee den Partner die Spülmaschine ausräumen lassen? Oder feste Tage für bestimmte Dinge festmachen (z.B. Mittwochs staubsaugen, Samstags Wäsche, etc.) Du wirst sehen: Je mehr Haushaltstätigkeiten zu Routine und Gewohnheit werden, desto weniger Diskussion wird es geben. Und eine schöne Routine ist doch auch, wenn man sich danach gemeinsam selbst belohnt: Wie wäre es zum Beispiel mit einer Nascherei für alle?

Tipp 5: Leichtigkeit und Party

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Ja, mit der Leichtigkeit ist das so ein Ding, wenn es um die Ordnung im Haus geht. Aber: Warum nicht einfach gemeinsam eine tägliche Party machen? 15 Minuten Radio aufdrehen und mit Musik die Haushaltsaufgaben durchgehen – was danach nicht geschafft ist, ist morgen auch noch da. Denn: Perfektionismus ist oft unser größter Feind. Also überlege Dir in einem ruhigen Moment, was wirklich, wirklich notwendig ist, und was du nur gerne gemacht hättest, weil es irgendwie immer schon so war oder von Dir erwartet wird. Im Zweifel gilt immer das Motto „Sauberkeit vor Ordnung“ auch wenn du erstere vielleicht nicht unbedingt immer siehst...


Tipp: Erstelle eine Playlist mit den jeweils 2 Lieblingssongs Deiner Lieben im Mix – so kommt bei der Aufräumparty jeder auf seine Kosten!

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