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Gürtelrose: Im Alter besonders gefährlich

Mit zunehmendem Alter werden nicht nur die Haare grau und die Falten tiefer, auch unser Immunsystem wird schwächer. Dadurch wird der Körper anfälliger für Infektionskrankheiten, wie etwa Gürtelrose. Doch es gibt eine Möglichkeit, sich davor zu schützen und gleichzeitig das Immunsystem zu trainieren: Impfungen. Dr. Andreas H. Leischker, M.A. Facharzt für Innere Medizin / Geriatrie, Gründungsmitglied der AG Impfen der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) gibt Einblicke.


„Ab dem 50. Lebensjahr lassen die Abwehrkräfte nach,“ so Dr. Andreas Leischker. Infektionskrankheiten haben nun leichteres Spiel. Gegen einige dieser Krankheiten gibt es Impfungen, die besonders im Alter Schutz bieten können. Doch nicht nur der Schutz gegen die vermeidbaren Infektionskrankheiten spielt hier eine Rolle: Schutzimpfungen, wie die gegen Gürtelrose, können das Immunsystem trainieren und es so besser gegen Erreger von außen wappnen.

EMPFOHLENE SCHUTZIMPFUNGEN IM ALTER

 

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Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt älteren Menschen eine Impfung gegen Grippe, Keuchhusten, Pneumokokken und Gürtelrose. Dr. Leischker begegnet in seinem Arbeitsalltag in der Geriatrie regelmäßig Fällen von Patient*innen, die an vermeidbaren Infektionskrankheiten erkranken und oft lange damit zu kämpfen haben. Denn diese Krankheiten sind besonders im Alter, wenn die Immunabwehr nachlässt, eine ernstzunehmende Gefahr.
 

GÜRTELROSE: MIT DEM ALTER STEIGT DAS RISIKO


Gerade bei Gürtelrose ist der Hauprisikofaktor das Alter. Das Besondere: Über 95 Prozent der über 60-Jährigen tragen das verursachende Virus nach einer früheren Windpocken-Infektion bereits im Körper. Wer also einmal Windpocken hatte, trägt lebenslang das Risiko für eine Gürtelrose in sich. Und eine Gürtelrose-Erkrankung kommt häufig vor: Einer von drei Menschen erkrankt im Laufe seines Lebens an Gürtelrose. Besonders hoch ist das Risiko ab einem Alter von 60 Jahren.

SCHMERZHAFT UND LANGWIERIG

Die Gürtelrose ist landläufig als Hautausschlag bekannt, der in der Akutphase zu einer Bildung juckender Bläschen auf der Haut führt, die sich meist bandförmig um eine Körperhälfte legen. Doch das eigentliche Infektionsgeschehen findet im Körper statt:

Die sichtbaren Merkmale auf der Haut sind ein Zeichen dafür, dass die Nervenenden unter der Haut durch die Virusinfektion entzündet sind – also deutlich komplexer als ein reiner Hautausschlag. Mit dem Ausschlag gehen meist typische grippeähnliche Symptome, wie Abgeschlagenheit oder Fieber, einher. Doch eine Gürtelrose kann auch einen schwereren Verlauf nehmen: 
 

„Bis zu einem Drittel der Menschen, die an Gürtelrose erkranken, haben starke, schwere Komplikationen wie langanhaltende Nervenschmerzen,“ 


so Dr. Andreas Leischker. Da eine Gürtelrose auch im Kopfbereich auftreten kann, lauern hier weitere Langzeitfolgen: Schädigung des Seh- oder Hörnervs. Als weitere Folgen nach einer Gürtelrosenepisode sind Entzündungen des Rückenmarks oder der Hirnhaut möglich. Die Komplikationen einer Gürtelrose haben viele Gesichter und können den Alltag über Monate hinweg stark beeinträchtigen.

GÜRTELROSE-FAKTEN

  • Mehr als 95 % der über 60-Jährigen tragen das Gürtelrose-Virus in sich.
     
  • 1 von 3 Personen erkrankt im Laufe des Lebens an Gürtelrose.
     
  • Der gürtelförmige Hautausschlag ist bekannt, doch auch nach Abklingen der sichtbaren Symptome können starke Nervenschmerzen auftreten.
     
  • Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Impfung gegen Gürtelrose für alle Personen ab 60 und für Personen mit Grunderkrankung ab 50 Jahren.

VORSORGE IST BESSER ALS NACHSORGE

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Damit es gar nicht erst zu diesen schmerzhaften Folgen kommt, rät die Ständige Impfkommission (STIKO) zu einer Impfung gegen Gürtelrose und empfiehlt den Impfschutz allen Personen ab 60 Jahren. Für Menschen mit einer Grunderkrankung wie beispielsweise Diabetes oder COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung), wird eine Gürtelrose-Impfung schon ab 50 Jahren empfohlen. Laut aktueller Empfehlung der STIKO kann die Impfung gegen COVID-19 zeitgleich mit anderen empfohlenen Totimpfstoffen, wie z. B. der Gürtelrose-Impfung, verabreicht werden.

Erfahrt mehr über Euer persönliches Erkrankungsrisiko und lasst Euch beraten. Sprecht am besten schon frühzeitig mit Eurem Arzt oder Ärztin.

Weitere Informationen zu Gürtelrose auf impfen.de/guertelrose – eine Initiative von GlaxoSmithKline.

 

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NP-DE-HZX-ADVR-220010, März 22