5 Tipps, wie Ihr Euch wirklich vor Ablenkung schützt

Das Telefon klingelt, das Handy blinkt, und die Kollegin hat „nur mal kurz“ eine Frage. Viel zu oft ist der Büroalltag der reine Wahnsinn! Und zuhause sieht es nicht besser aus: Zwischen Kinderturnen, Bügelwäsche und Geburtstagsplanung gibt es einfach zu viele Dinge, die uns ablenken.

Aber warum lassen wir uns eigentlich so schnell ablenken?

Das liegt unter anderem daran, dass wir uns gern auf Dinge konzentrieren, die uns interessieren oder an denen wir Spaß haben. Schade, dass Bügeln oder Bad Putzen nicht dazugehört! Denn dann muss nur einmal das Handy blinken, und schon sind wir mit was ganz anderem beschäftigt. Die ganze Ablenkung sorgt leider dafür, dass wir viel mehr Zeit brauchen: Jede Minute, die wir uns ablenken lassen, kostet uns effektiv bis zu 8 Minuten unserer Zeit, weil wir wieder eine Weile brauchen, um zu unserer Arbeit zurückzufinden.  Heidrun Link ist Gehirn-Fitness-Trainerin und hat uns verraten, warum wir so süchtig nach Ablenkung sind.

Wie kriegen wir unsere Sucht nach Ablenkung jetzt in den Griff? Mit ein paar einfachen Tricks!

1. Weg mit dem Handy!

Jedes „Bling“ von Whatsapp oder Facebook reißt Euch aus eurer Konzentration. Also: Weg damit! Schaltet das Smartphone auf stumm oder gleich in den Flugmodus, wenn Ihr es nicht zwingend braucht. Zack – eine Ablenkung weniger. Wenn Ihr Euch bei der Arbeit gern mit lustigen Webseiten oder Sozialen Medien ablenkt: Blockiert die entsprechenden Seiten im Browser! So könnt Ihr Euch gar nicht erst ablenken, selbst wenn Ihr gern würdet.

2. E-Mails können auch mal warten.

Ihr werdet dauernd von der Arbeit gestört, weil Kollegen Fragen haben oder das Telefon klingelt? Macht mit eurem Chef eine feste Zeit aus, in der Ihr nicht gestört werden wollt. In der Zeit beantwortet Ihr keine Mails, macht den Anrufbeantworter an, setzt Euch Kopfhörer auf, die Umgebungsgeräusche rausfiltern. Meistens reicht es, das für eine halbe oder Dreiviertelstunde zu tun, um sich auf Wichtiges zu konzentrieren.

3. Nur eins auf einmal!

Versucht nicht, Euch auf zwei Dinge gleichzeitig zu konzentrieren! Denn Multitasking funktioniert nicht. Natürlich könnt Ihr gleichzeitig Auto fahren und bei eurem Lieblingslied im Radio mitsingen - Aber das geht nur deshalb, weil das Autofahren schon zum Automatismus geworden ist. Zwei Dinge, die höchste Konzentration erfordern, gehen nicht parallel. Gleichzeitig eine Mail an den Chef schreiben und den Kindergeburtstag Eures Kindes planen ist einfach nicht möglich. Macht lieber konzentriert eine Sache und dann die nächste.

4. To-Do-Listen

Schreibt Ihr Euch Eure täglichen Aufgaben auf? Wenn nein, fangt jetzt damit an! Damit könnt Ihr Euch eins nach dem anderen gezielt vornehmen. Außerdem gibt es nichts Schöneres, als einen erledigten Punkt abzuhaken oder durchzustreichen. Schon mit einem kleinen Häkchen fühlt Ihr Euch viel produktiver und seid motivierter, auch den Rest anzugehen.

5. Regelmäßige Pausen

Unser Gehirn kann sich nicht acht Stunden am Stück anstrengen. Besser ist es, immer wieder kurze Pausen einzulegen: Steht auf und lauft ein paar Schritte, holt euch ein Glas Wasser oder macht eine kurze Konzentrationsübung. Gehirn-Fitness-Trainerin Heidrun Link macht sie Euch hier mit Nadja und dem Ostermann vor.  

Danach seid Ihr wieder fitter, entspannter und könnt Euch wieder voll und ganz auf die wichtige Sache konzentrieren.

Bringt Euer Gehirn auf Trab! Hier geht's zum kostenlosen Podcast:

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