Hitradio antenne 1 Feiertag - Empfingen

Im Landkreis Freudenstadt, nicht weit von der A81, findet man nicht irgendeinen 4.100-Einwohner-Ort. Empfingen kann auf mittlerweile 1247 Jahre Geschichte zurück- und auf ein großes Jubliäum vorausschauen: 2022 kommt zu den zahlreichen jährlich begangenen Festen nämlich ein Weiteres hinzu.

Knapp 1250 Jahre Empfingen

Dann heißt es nicht mehr Hoffest, Haxenfest, Zwiebelbeeta-Fest, Schlachtfest etc. sondern auch noch 1250 Jahre Empfingen! In der langen Liste der Feste fehlt etwas? Richtig: Die Beatparade feiert bereits dieses Jahr Jubliäum, sie jährt sich bereits zum 20. Mal. 

Vom Munitionsdepot zum Innovationsstandort

So viele Veranstaltungen müssen natürlich organisiert und ausgeführt werden. Das übernehmen in Empfingen die 26 Vereine, die in ihren Vereinsheimen fleißig planen, tüfteln und basteln, um dann Festzelte, Festhalle und Festplatz zu füllen. Apropos Tüfteln und Basteln: Das ehemalige Munitionsdepot der Bundeswehr wurde komplett umfunktioniert: Hier werden jetzt an Innovationen in den Bereichen Mobilität und Motoren gearbeitet.

So sieht es in Empfingen aus:

 

Highlights in Empfingen - das müsst Ihr Euch dort anschauen:

Stauweiher im Täle

Die Mitglieder des örtlichen Fischereiverein Anker e.V. pflegen ehrenamtlich den See und das umliegende Areal. Die Wasserfläche mit 1,9 ha und die Liegewiesen werden sehr gut als Erholungsgebiet angenommen.

Burgruine Wehrstein

Etwas außerhalb, aber sehenswert! Dass die Anlage als Kulturdenkmal erhaltenswert ist, bestätigte das Landesdenkmalamt 1990. Die Burgruine Wehrstein liegt im Neckartal, über der Gemeinde Fischingen, mit einem tollen Blick ins Neckartal. Besuchen Sie uns doch einmal vor Ort, egal ob zu Fuss, mit dem Rad, mit dem Boot oder auch mit dem Auto.

Naturdenkmal Bodenloser See

Der Bodenlose See ist kreisrund mit einem Durchmesser von etwa 50 Metern. Er ist der Namensgeber des „Seewaldes“ zwischen Empfingen und Dettensee, in dem er liegt. Es handelt sich um eine Doline in der Gesteinsschicht des Unteren Keupers, die durch Auslaugung des Muschelkalks entstanden ist. Der See ist Lebensgebiet seltener Tier- und Pflanzenarten. Er ist eines von zehn Naturdenkmälern des Landkreises und als in seiner Gesamtheit schutzwürdig ausgewiesen. In der Umgebung des Sees gibt es weitere, teilweise mit Wasser (je nach Niederschlag) gefüllte Dolinen gleichen geologischen Ursprungs.

Marktplatz und Rathaus

1841 wurde das Gebäude als Rat- und Schulhaus erbaut. Seit 1963 wird es ausschließlich als Rathaus genutzt. Bis 1994 war in den unteren Räumen das Feuerwehrmagazin untergebracht. Bis in die 50-er Jahre hieß der Vorplatz Marktplatz. Dort wurden auch ursprünglich die Jahrmärkte durchgeführt, bis er verkehrsbedingt in die Bachgasse und dann auf den Weiherplatz verlegt wurde. Seit 1406 besteht das Marktrecht. In die Südwand des Rathauses ist eine Sonnenuhr, ein Geschenk der Partnergemeinde La Roche Blanche, eingearbeitet. 

Ehemaliger Königshof

Hier befand sich ein ehemaliger Königshof, der bis 1356 im Besitz des Klosters Reichenau war. Die Hofanlage verfügte über mehrere Gebäude und eine Taverne. Die rechteckige Form des Innenhofes erinnert noch an die große Hofanlage. Über dem Portal befindet sich das Fürstenwappen mit Sigmaringer Hirsche/ hohenzollerische Erbkämmererstäbe im Herzschild. Hier musste bis zum Jahre 1861 für die Obrigkeit der „Zehnte“ abgeliefert werden. 1862, nachdem die Zehntscheuer in Gemeinde- besitz überging, wurden zwei Seitentore für Schafställe eingebaut. Die restlichen Gebäude dienten als Lagerraum für Gemeindeeigentum. Heute befindet sich darin das Heimatmuseum.

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