Zulieferer Witzenmann steigert Umsatz um ein Fünftel
Die Witzenmann-Gruppe als Industriezulieferer stellt sich mehr und mehr auf eine klimafreundliche Wirtschaft ein und setzt etwa Projekte zu Batteriekühlung und Wasserstoffanwendungen um. «Mit der Inbetriebnahme des ersten Prüfstands, auf dem unter Wasserstoffatmosphäre Bauteile getestet werden, hat sich Witzenmann in diesem Feld einen wichtigen Wettbewerbsvorteil erarbeitet», teilte das Pforzheimer Familienunternehmen am Freitag mit.
2022 erwirtschaftete die Gruppe demnach einen Umsatz von 738 Millionen Euro, ein Plus von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit habe sich Witzenmann besser entwickelt als die Weltwirtschaft (plus 3,4 Prozent). «Aufgrund gestiegener Rohstoffpreise und angespannter Lieferketten war die Ertragssituation 2022 gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert», teilte Witzenmann mit, ohne Details zu nennen. Der Trend habe sich im ersten Halbjahr 2023 fortgesetzt.
Mit 22 Unternehmen in 17 Ländern weltweit beschäftigte die Gruppe zuletzt rund 4300 Menschen. Die Firmen stellen unter anderem Metallschläuche, Kompensatoren und Leitungssysteme her.
Links
© dpa-infocom, dpa:230714-99-404028/2