Stefanos Tsitsipas musste sich dem Schweizer Dominic Stricker geschlagen geben.
Stefanos Tsitsipas musste sich dem Schweizer Dominic Stricker geschlagen geben. Manu Fernandez/AP/dpa, dpa
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Qualifikant wirft Tsitsipas raus - Djokovic souverän

30.08.2023

Der zweimalige Grand-Slam-Finalist Stefanos Tsitsipas ist als nächster großer Konkurrent von Novak Djokovic bei den US Open überraschend früh gescheitert.

Der 25 Jahre alte Grieche unterlag dem Schweizer Qualifikanten Dominic Stricker in der zweiten Runde mit 5:7, 7:6 (7:2), 7:6 (7:5), 6:7 (6:8), 3:6. Auch eine 5:3-Führung im vierten Satz konnte der Weltranglistensiebte Tsitsipas nicht nutzen und musste sich nach 4:04 Stunden geschlagen geben.

Topfavorit Djokovic zeigte hingegen erneut keine Schwächen und zog mit 6:4, 6:1, 6:1 gegen den Spanier Bernabé Zapata Miralles locker in die dritte Runde ein. Der 36 Jahre alte Serbe hätte im Viertelfinale auf Tsitsipas treffen können, in seiner Hälfte der Auslosung war zuvor bereits der an Nummer vier gesetzte Däne Holger Rune ausgeschieden. Djokovic trifft nun auf seinen Landsmann Laslo Djere.

Stricker: «Ich bin relativ sprachlos»

«Es war im ersten Satz schwer, vor allem mit den Bedingungen. Die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch», sagte Djokovic. «Ich habe nicht gut angefangen, aber das Niveau im zweiten und dritten Satz war deutlich höher.» Nachdem der dreimalige US-Open-Champion im Vorjahr wegen einer fehlenden Corona-Impfung nicht in die USA reisen durfte, will er nun mit dem 24. Grand-Slam-Triumph seinen Rekord im Herrentennis ausbauen.

Stricker feierte den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere. «Ich habe mich vom ersten Satz an gut gefühlt», sagte der große Außenseiter. «Mehr als vier Stunden, das war ein harter Kampf, ich bin jetzt einfach super glücklich. Ich bin relativ sprachlos.» Für den 21-Jährigen ist es der erste Einzug in eine dritte Runde bei einem Grand-Slam-Turnier. Der Weltranglisten-128. wird vom früheren deutschen Profi Dieter Kindlmann trainiert.

Novak Djokovic setzte sich souverän gegen Bernabe Zapata Miralles durch.

© dpa-infocom, dpa:230830-99-18498/3