Das Manöver «Northern Coasts» ist eine Übung der Deutschen Marine, die die Zusammenarbeit zwischen den Ländern im Ostseeraum fördern soll., © Roman Koksarov/dpa
Das Manöver «Northern Coasts» ist eine Übung der Deutschen Marine, die die Zusammenarbeit zwischen den Ländern im Ostseeraum fördern soll. Roman Koksarov/dpa, dpa
  • Infoline
  • DPA-News

Großmanöver «Northern Coasts» in der Ostsee angelaufen

11.09.2023

Vor der Küste Lettlands und Estlands hat ein rund zweiwöchiges Marine-Manöver unter deutscher Leitung begonnen. Die Übung sei planmäßig angelaufen, sagte eine Marinesprecherin in Rostock.

An der seit 2007 stattfindenden Übung «Northern Coasts» nehmen in diesem Jahr mehr als 3000 Soldatinnen und Soldaten aus 14 Ländern teil, darunter neben Ostsee-Anrainern auch Italien, Frankreich, Kanada und die USA. Zum Manöververband gehören rund 30 Schiffe und Boote - darunter ein U-Boot -, rund 20 Luftfahrzeuge sowie diverse Landeinheiten.

Die von einem rund 1000 Kilometer entfernten Stab in Rostock geleitete Übung soll das gemeinsame Verständnis der Verbündeten für die Ostsee verbessern. Erstmals wird laut Marine bei «Northern Coasts» ein Szenario der Bündnisverteidigung zugrunde gelegt.

Die Einheiten, die sich zuvor im Hafen von Riga und vor der Küste gesammelt hatten, nahmen für die ersten Übungen Kurs auf die offene See. Dabei geht es laut Marine um Minenräumen, Seeziel-Schießen, U-Bootjagd, elektronischen Kampf, Zusammenarbeit mit Aufklärern, Landungsoperationen, Schutz von Häfen und einiges mehr.

© dpa-infocom, dpa:230911-99-152323/2