Von Tropensturm «Franklin» aufgepeitschte Wellen brechen an der Ufermauer in Santo Domingo., © Ricardo Hernandez/AP/dpa
Von Tropensturm «Franklin» aufgepeitschte Wellen brechen an der Ufermauer in Santo Domingo. Ricardo Hernandez/AP/dpa, dpa
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«Franklin» fegt über Dominikanische Republik hinweg

24.08.2023

Der Tropensturm «Franklin» hat in der Dominikanischen Republik schweren Regen und Überschwemmungen verursacht. Das Sturmzentrum traf gestern Morgen nach Informationen des US-Hurrikanzentrums (NHC) mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde nahe der Hafenstadt Barahona an der Südküste des Karibikstaates auf Land.

Am Nachmittag erreichte es, mit abgeschwächtem Wind von bis zu 65 Stundenkilometern, an der Nordküste wieder den Atlantik. Es bestand laut NHC aber weiter die Gefahr von starkem Regen und Sturzfluten.

In der Stadt San Cristóbal ertrank ein Mann, wie dominikanische Medien unter Berufung auf den Zivilschutz berichteten. Auf Bildern der Behörde waren überflutete Straßen und umgestürzte Bäume in mehreren Teilen des Landes zu sehen. Mehr als 340.000 Anschlüsse waren ohne Strom, wie die Katastrophenschutzbehörde COE in einer Pressekonferenz mitteilte. Auch Haiti, das sich die Insel Hispaniola mit der Dominikanischen Republik teilt, bekam Regen ab. Aus dem armen Land, das für Naturkatastrophen und Klimafolgen besonders anfällig ist, gab es aber zunächst keine Berichte über etwaige Schäden.

Das NHC sprach eine Tropensturmwarnung für die Turks- und Caicosinseln aus. «Franklin» werde über dem Meer voraussichtlich wieder an Kraft gewinnen und könne bis Samstag über dem Südwestatlantik nahezu Hurrikanstärke erreichen, hieß es.

Die Saison tropischer Wirbelstürme dauert im Atlantik von Juni bis November. Ab andauernden Windgeschwindigkeiten von 119 Kilometern pro Stunde ist von einem Hurrikan die Rede. Der Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit starker Stürme.

Menschen waten in Santo Domingo durch knietiefes Wasser auf einer Straße, die von den Regenfällen überflutet wurde., © Ricardo Hernandez/AP/dpa

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