In der Champions League werden die restlichen Paarungen ausgelost., © Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa
In der Champions League werden die restlichen Paarungen ausgelost. Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa, dpa
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Das muss man zur Viertelfinal-Auslosung wissen

15.03.2024

Der FC Bayern München und Borussia Dortmund warten mit großer Spannung auf die Viertelfinal-Auslosung der Champions League, Bayer Leverkusen für die Europa League. Am Hauptsitz der Europäischen Fußball-Union UEFA werden am Freitag (12.00 Uhr) die Paarungen der nächsten Runde ausgelost.

Ein Jahr nach dem bitteren Viertelfinal-Aus gegen Manchester City ist ein erneutes Duell für den FC Bayern gegen das Team von Trainer Pep Guardiola möglich. «Jetzt brauchst du auch Losglück. Jedes Team, das im Viertelfinale ist, möchte ins Finale - wir auch!», sagte Bayern-Trainer Thomas Tuchel.

Neben den Viertelfinals wird auch der mögliche Halbfinal-Weg ins Endspiel am 1. Juni im Londoner Wembley-Stadion ausgelost. Das Viertelfinale wird am 9./10. April mit den Hinspielen nd am 16./17. April mit den Rückspielen ausgetragen.

In der Europa League ist aus deutscher Sicht nur noch Bayer Leverkusen vertreten, nachdem der SC Freiburg bei West Ham United chancenlos war. Im Viertelfinale warten namhafte Clubs, insbesondere der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp.

Wer steht alles im Viertelfinale?

Außer dem FC Bayern und Dortmund schafften es die spanischen Topclubs Real Madrid, FC Barcelona und Atlético Madrid, aus England Titelverteidiger Manchester City und der FC Arsenal sowie Frankreichs Topclub Paris Saint-Germain ins Viertelfinale.

Wo kann ich die Auslosung sehen?

Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Bei DAZN und Sky ist die Auslosung ebenso zu sehen wie im Livestream von zdf.de. Auch auf der Internetseite der UEFA wird sie übertragen.

Ist auch Bayern gegen Dortmund möglich?

Ja. Es gibt vom Viertelfinale an keine Einschränkungen mehr. Bayern und Dortmund können in der Runde der letzten Acht aufeinandertreffen. Auch den «El Clásico» zwischen Real und Barça könnte es geben. Duelle zwischen Teams aus der Gruppenphase sind anders als im Achtelfinale auch möglich, also Dortmund könnte erneut auf Paris treffen.

Gibt es Wunschgegner?

Bestimmt, nur verraten hat ihn natürlich keiner. Sicher kann man sich aber sein, dass der FC Bayern keine Neuauflage des Viertelfinales aus dem Vorjahr möchte. Auch Real Madrid muss nicht unbedingt jetzt schon der Gegner sein. In den vergangenen drei Spielzeiten seit dem Titel 2020 ist Bayern jeweils im Viertelfinale ausgeschieden: 2021 gegen Paris, danach gegen Außenseiter Villarreal, im Vorjahr gegen den späteren Sieger Man City. Richtig leicht ist aber ohnehin kein Gegner. «Wenn man sieht, welche Clubs im Viertelfinale stehen, ist es schon geil dazuzugehören. Das sind alles sehr große Clubs», sagte BVB-Stürmer Niclas Füllkrug. «Es kann jetzt nur ein sehr großer Gegner kommen.»

Wie sind die weiteren Termine?

Weiter geht es für die Gewinner der Viertelfinals am 30. April oder 1. Mai mit dem Halbfinal-Hinspiel. Die Rückspiele finden eine Woche später am 7. und 8. Mai statt.

Warum wird auch das Endspiel ausgelost?

Das hat organisatorische Gründe. So kann die Heimmannschaft sich etwa als erste das Trikot aussuchen. Denkbar ist ein neuerliches Endspiel zwischen den Bayern und Borussia Dortmund, nachdem sich der BVB am Mittwochabend gegen PSV Eindhoven durchsetzen konnte. Vor elf Jahren gewannen die Münchner den Titel im Wembley-Stadion gegen den BVB nach einem späten Siegtor von Arjen Robben mit 2:1.

Wie sieht es in der Europa League und der Conference League aus?

In der Europa League ist Leverkusen der letzte deutsche Vertreter. Im Lostopf warten einige namhafte Clubs wie der FC Liverpool, Vorjahresfinalist AS Rom oder die früheren Europacupsieger AC Mailand und Olympique Marseille. In der Conference League gibt es keinen deutschen Teilnehmer mehr. Auch in diesen beiden Wettbewerben werden nach der Champions League die nächsten Runden ausgelost.

Wie wichtig wären weitere deutsche Erfolge?

Die sind nicht nur für den jeweiligen Verein wichtig. Von der kommenden Saison an erhalten die beiden Länder jeweils einen zusätzlichen Platz in der Champions League, deren Clubs in der aktuellen Saison gemeinsam die beste Leistung gebracht haben. Grundlage ist eine Ein-Jahres-Rangliste der UEFA. Deutschland ist hier Zweiter hinter Italien und knapp vor England.

© dpa-infocom, dpa:240315-99-346826/2