Die Macht der Musik

Hitradio antenne 1-Hörer kommen in dieser Folge voll auf ihre Kosten, denn heute dreht sich hier alles um den Zusammenspiel von Musik und Gehirn! Jeder, der gerne Radio hört, wird bestätigen, dass tolle Songs eine große Wirkung auf uns haben, uns glücklich machen und gute Laune bringen. Aber was entscheidet, ob der gehörte Hit beim Mensch gute oder schlechte Gefühle auslöst? Wieso mögen wir manche Lieder und manche nicht? Und was passiert in unserem Gehirn, wenn wir unsere Lieblingsmusik hören? Diesen Fragen gehen wir nach. Hört rein!

Was Musik mit unserem Gehirn macht

Heidrun Link erklärt in ihrem Podcast, was unser Gehirn dazu veranlasst, auf musikalische Reize zu reagieren: Kurz zusammengefasst ist es nicht nur eine Wahrnehmung, sondern tatsächlich erwiesen: Musik macht glücklich. Harmonische Töne schütten Glückshormone aus, der Körper entspannt sich und unser Gehirn reagiert vom positiven Klang und der Emotion mit guter Laune - bei nahezu jedem Menschen. 

Anders herum jedoch reagiert das Gehirn ebenso: Eine disharmonische Melodie hat einen negativen Effekt auf unser Gehirn bzw. unser menschliches Wohlbefinden: Die Angstzentrale im Gehirn reagiert mit einem steigenden Herzschlag und ja, auch der Blutdruck erhöht sich. 

Musik als gute Laune-Bringer

Die Fähigkeit, Musik als pures Glück zu empfinden, ist den Menschen quasi angeboren. Schon Babys werden durch angenehme Melodien entspannter und sicherer, und auch alte Menschen sind glücklicher, wenn sie Musik hören, die sie mögen. Gerade in der Alzheimer und Demenzbehandlung kann sich Musik positiv auf die Wahrnehmung auswirken: Der Teil des Gehirns, das sich mit dem Speichern von Musik befasst, ist von Demenz und Co. am wenigsten betroffen. Bedeutet: Betroffene Menschen können sich an Lieder, die sie als Kind gesungen haben, besonders gut erinnern. 

Welch großen Einfluss Musik auf unser Leben hat, lässt sich leicht an jedem selbst testen. Wie reagiert der Mensch auf akustische Reize? Höre einfach mal selbst in dich hinein und achte auf Musik - sie ist überall: Im Aufzug, im Supermarkt, in der Warteschleife am Telefon... Selbst in der Autoindustrie wird Wert auf den positiven Effekt der Akustik gelegt. Hier müssen sich Geräusche nicht nur gut anfühlen, sondern den Menschlichem Körper auch Sicherheit vermitteln. 

Wie der Mensch die Wirkung nutzen kann

Und tatsächlich: Mit negativen Tönen verbindet das Gehirn nicht nur Trauer und negative Emotionen, sondern auch schlechte Laune. Langstreckenläufer zum Beispiel werden mit harmonischer Musik schneller, mit negativer Musik langsamer. Das menschliche Gehirn ist also in der lage, unsere Fähigkeiten und Emotionen mit Hilfe der Musik anzufeuern. Heidruns Tipp also: Füttert Euer Gehirn regelmäßig mit euren Lieblingsliedern, und singt am besten auch mit!

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