Sonnencreme, aber richtig: Fakten für den Sommer

Die Tage werden langsam sonniger und heißer, da ist auch der nächste Sonnenbrand nicht weit. Ein effektiver Sonnenschutz wird daher immer wichtiger! Um die eigene Haut vor UV-Strahlung zu schützen sind Sonnenschutzmittel Pflicht. Worauf man achten muss und welche Sonnencremes besonders gut getestet wurden, erfahrt Ihr hier. 

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Welchen Lichtschutzfaktor brauche ich?

Das kommt auf den Haupttyp drauf an, denn jede Haut hat eine eigenen Schutz vor der Sonne. Hellhäutige bis normal gebräunte Haut hat eine Eigenschutzzeit von 10 bis 20 Minuten. Welchen Lichtschutzfaktor (LSF) man schlussendlich benötigt, kann mit einer Formel ausgerechnet werden: Eigenschutzzeit in Minuten x Lichtschutzfaktor = Minuten, die man geschützt in der Sonne verbringen kann.

Dies ist allerdings nur eine ungefähre Richtlinie, da es nicht nur auf den Hautton, sondern auch auf die Empfindlichkeit der Haut drauf ankommt. Die Haut von Kinder ist empfindlicher, als die von Erwachsenen, sie sind ohne Sonnencreme maximal 10 Minuten von der Sonne geschützt, also lieber öfters eincremen.

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Wie viel Sonnencreme soll ich auftragen?

Empfohlen wird bei einem 1,80 Meter großen Mann eine Menge von 40 ml oder 3 Esslöffeln. Bei Sprays sollte man sich in zwei Durchgängen einsprühen, um den optimalen Schutz zu erreichen. Nachcremen spätestens alle zwei Stunden ist übrigens empfehlenswert, da man so den Schutz aufrecht erhält. Achtung: Die maximale Zeit (Lichtschutzfaktor) lässt sich dadurch aber nicht verlängern!

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Kann ich alte Sonnencreme weiterverwenden?

Das kann man leider nicht pauschal sagen. Zwar schadet alte Creme nicht, da sie ihre pflegende Wirkung behält. Der Schutz kann allerdings abnehmen, wodurch sie ihren Zweck nicht mehr erfüllt. Im Zweifel sollte man also eine neue Flasche kaufen. Riecht die Creme gar seltsam oder ist flockig, so sollte man sie auf jeden Fall entsorgen.

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Kann ich meine Kinder besonders schützen?

Kinder reagieren besonders empfindlich auf Sonne und müssen deshalb stärker geschützt werden. Das bedeutet einerseits Cremes mit höherem Lichtschutzfaktor (ab 30) und zusätzlicher Schutz durch Mützen und Sonnenbrillen. Wird gerade nicht gebadet, so empfiehlt sich möglichst dunkle Kleidung aus einem dichten Stoff für zusätzlichen Schutz.

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Wie wasserfest sind Sonnenschutzmittel wirklich?

Tatsächlich muss darauf geachtet werden, dass nach dem Baden nochmals eingecremt wird. Durch das Wasser und spätestens beim Abtrocknen ist der Sonnenschutz nicht mehr gegeben. Der Zusatz "wasserfest" steht nur dafür, dass man auch während dem Baden vor der Sonne geschützt ist.

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Was tun, wenn es mich doch erwischt hat?

Sollte man sich trotz aller Creme einen ordentlichen Sonnenbrand eingefangen haben, dann helfen auch einfache Hausmittel, die wir hier für Euch zusammengestellt haben.

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