Kuriose Verkehrsregeln im Ausland

Frankreich

Sicherheit wird im Nachbarland groß geschrieben – Kinder unter 10 Jahren brauchen dort einen Kindersitz, als Auto- und Motorradfahrer müsst Ihr eine Warnweste dabei haben, ebenso ein Alkoholtestset. Für Fahranfänger gelten übrigens andere Geschwindigkeitsgrenzen: wenn Ihr Euren Führerschein weniger als drei Jahre habt, gellten auf französischen Autobahnen 110 statt 130 km/h, auf Schnellstraßen sind es 100 statt 110 km/h.

Aufpassen solltet Ihr im Kreisverkehr, anders als bei uns hat hier Vorfahrt, wer einfährt (es sei denn, es ist anders ausgeschildert). Strafzettel können in Frankreich zudem oft in Tabakläden beglichen werden, indem dort eine Bußgeldmarke, genannt Timbre Amende, gekauft wird.

 

Spanien

Hier spart, wer seine Strafzettel früh zahlt: bis zu 50 Prozent Nachlass bekommt Ihr hier auf Bußgelder, wenn sie innerhalb von 20 Tagen nach Erhalt des Bescheids gezahlt werden. Ungewöhnliche Regelungen gibt es in Spanien außerdem beim Parken – in einigen Städten wird auf unterschiedlichen Straßenseiten geparkt, je nach Wochentag.

 

Österreich

In vielen Ländern ist es ratsam, nach einem Unfall die Polizei zu rufen. In Österreich kann Euch das kosten. Wer bei einem Autounfall mit reinem Blechschaden die Beamten ruft, muss unter Umständen eine sogenannte Blaulichtsteuer zahlen, eine Gebühr von 36 Euro. Übrigens darf die Polizei in Österreich unter bestimmten Umständen die Geschwindigkeit schätzen. Es braucht also keine Blitzer, um Raser zu erwischen. In der Praxis kommt das zugegebenermaßen aber nur noch selten vor.

 

Italien

Hunde müssen angeschnallt sein, wenn sie in Italien im Auto mitfahren. Und wenn Kinder oder Schwangere mitfahren, gilt Rauchverbot (für alle, nicht für den Hund). Ähnlich wie in Frankreich gibt es auch hier andere Tempolimits für Fahranfänger. Wenn Ihr Euren Führerschein weniger als drei Jahre habt, dürft Ihr auf Schnellstraßen nur 90 statt 110 km/h fahren, auf der Autobahn gelten 100 statt 130 km/h.

Dänemark

Vor dem Losfahren gilt besondere Sorgfalt: bevor Ihr einsteigt, müsst Ihr in Dänemark nochmal unters Auto schauen, ob auch niemand drunter liegt. Nur für alle Fälle.

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