23. April: Welttag des Buches

Zum "Welttag des Buches" wollen wir Euch heute den deutschen Schriftsteller, Lyriker und Philosoph Gunnar Kaiser vorstellen. Er möchte den Menschen das Lesen wieder näher bringen und veranstaltet deswegen „Philosophie-Reisen“. Außerdem reiste er im letzten Jahr durch ganz Deutschland und besuchte nostalgische Buchläden und interessante Orte. All das erzählt er auf seinem Blog "KaiserTV" und auf seiner Facebook-Seite. In diesem Jahr veröffentlichte er außerdem seinen ersten Roman "Unter der Haut".

Gunnar Kaiser hat uns nun zum "Welttag des Buches" seine persönlichen Lieblingsbücher verraten hat. Vielleicht ist da ja auch etwas für Euch dabei und Ihr kommt mal wieder zum Lesen:

Die Top 10 Buchtipps von Gunnar Kaiser

Hermann Lenz: Der Wanderer
Wandern, die Natur beobachten, schreiben: Hermann Lenz, heute fast vergessen, ist ein aus der Zeit gefallener Meister der leisen Töne.

Isabell Prophet: Die Erfindung des Glücks
Man kann philosophisch über das Glück nachsinnen – und man kann wissenschaftlich fundierte Tipps geben, wie man es erreicht: Isabell Prophet schreibt praktisch, anschaulich, lebensnah über ein gelingendes Arbeitsleben.

Ernst Jünger: Auf den Marmorklippen 
Jüngers mit autobiografischen Details versehener literarischer Widerstand gegen NS-Diktatur und Totalitarismus liest sich mal eindeutig, mal undurchdringlich, aber immer, auch heute, beklemmend.

Ruth Klüger: weiter leben: Eine Jugend
Die Autobiographie der Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger ist eine Pflichtlektüre über das jüdische Schicksal im 20. Jahrhundert, das Überleben in den Lagern und die Möglichkeit und Unmöglichkeit des Weiterlebens.

Mareike Fallwickl: Dunkelgrün, fast schwarz  
Eine eigentlich klassische Geschichte, über Freundschaft, Familie, Liebe und Begehren – doch neuartig erzählt und so feinfühlig-nüchtern beschrieben, dass die Bilder lange bleiben.

Alexander Batthyány: Die Überwindung der Gleichgültigkeit. Sinnfindung in einer Zeit des Wandels 
Es geht uns immer besser, und zugleich geht es uns immer schlechter – Depressionen, Burn-Out, Süchte trotz wachsendem Wohlstand. Frankl-Forscher Alexander Batthyány sucht überzeugend nach Auswegen.

Jessica J. Lee: Mein Jahr im Wasser: Tagebuch einer Schwimmerin
Die kanadische Autorin schwimmt in 52 Seen rund um Berlin – im Winter wie im Sommer. Auf ihrer poetischen Reise entdeckt die heilsame Wirkung des Schwimmens in offenen Gewässern. Ein Naturbuch, ein Heimatbuch, ein Seelenbuch.

John Banville: Die See 
Poetisch und mythisch – eine Erinnerung an die Zeit des Erwachsenwerdens und an die zaubrischen Sommer am Meer.

Judith W. Taschler: bleiben
Vier junge Menschen begegnen einander auf einer Zugfahrt nach Rom, zwanzig Jahre später treffen sie sich wieder. Die österreichische Autorin zeichnet eine berührende Seelenstudie über Wahrheiten und Abgründe des Lebens.

Roland Baader: Die belogene Generation: Politisch manipuliert statt zukunftsfähig informiert
Schon Ende der Neunziger analysierte Roland Baader, der schmerzlich vermisste Freiheitsdenker, die Manipulation und Propaganda, der unsere Jugend ausgesetzt ist. Immer wieder aktuell!


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Das ist Gunnar Kaiser