Gefährliche Challenge auf Schulhöfen

Ein gefährlicher Trend macht gerade an Schulen die Runde. Bei der sogenannten „Skull Breaker Challenge“ sollen sich Kinder bereits schwer verletzt haben. Einen wirklichen Hype gibt es bisher zum Glück noch nicht, aber dazu muss es ja auch gar nicht erst kommen. Als Eltern könnt Ihr mit Euren Kindern darüber sprechen und ihnen erklären, warum sie das auf keinen Fall nachmachen sollten.

Worum geht es bei der Challenge?

Drei Personen stehen bei der Skull Breaker Challenge nebeneinander, der mittlere wird aufgefordert hoch zu springen, die anderen ziehen ihm dann die Beine nach vorne weg. Derjenige in der Mitte schlägt also ungeschützt auf den Boden auf. Videos davon werden in den sozialen Netzwerken geteilt.

Dass das extrem gefährlich ist, sollte offensichtlich sein. Die Folgen können lebenslange Schäden sein, Verletzungen an der Wirbelsäule, Schädelverletzungen und -brüche. 

Dieses Video ist eines der harmloseren und wurde zudem gekürzt – zeigt aber deutlich, wie die Challenge abläuft:

Woher kommt der Trend?

Angefangen hat die Skull Breaker Challenge wohl mit einem Video, das Anfang Februar auf dem Videoportal Tik Tok verbreitet wurde. Aufgenommen wurde es anscheinend in Südamerika. Die Plattform hat das Video mittlerweile gelöscht, seitdem wurde es aber immer wieder von anderen erneut hochgeladen, andere folgten.

Auch in Deutschland ist die Challenge mittlerweile „wohl schon auf den Schulhöfen und in den Notaufnahmen angekommen“, so Marc Raschke. Er ist Pressesprecher des Klinikum Dortmund, welches auf Twitter vor der Skull Breaker Challenge warnt. Im Klinikum selbst ist allerdings noch kein Fall bekannt.

Eine Krankenschwester aus der Nähe von Frankfurt hat sich auf Instagram damit auseinander gesetzt. Sie berichtet von Zusendungen, die sie von Eltern, Lehrern und Medizinern erhalten hat die alle von der Challenge und teils den schlimmen Folgen berichten. Ihre Story findet Ihr auf Instagram unter @thefabulousfranzi. Die Story enthält auch einige heftigere Videoausschnitte.

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