Netflix feiert 5. Geburtstag

Happy Birthday Netflix!

Vor fünf Jahren, am 16. September 2014, startete Netflix bei uns in Deutschland mit seinem Streamingdienst. Seitdem schaue ich noch weniger Fernsehen, weil ich die Serien und Filme ohne Werbung schauen kann. Und Netflix hat es auch tatsächlich geschafft mich mit seinen eigenen Serien zu packen. Mein Highlight ist noch immer „Haus des Geldes“! Die ersten beiden Staffeln habe ich im Urlaub am Stück geschaut..., das hat lange keine Serie mehr bei mir geschafft. Und es ist auch cool sich viele alte Serien von damals wie zum Beispiel Friends oder Full House reinzuziehen.

Ich bin gespannt wie sich Netflix in der nächsten Zeit weiterentwickelt und welche Ideen da noch kommen, vor allem auch weil Disney und Apple plus bald mit ihren eigenen Streamingdiensten an den Start gehen werden. Die Konkurrenz schläft also nie.

Passend zum Geburtstag habe ich euch ein paar kuriose Fakten über Netflix herausgesucht…

Bis nächste Woche und macht nix kaputt

Euer Web-Walter

  • Netflix ist älter als Google. Glaubt man kaum oder? Aber es ist so: 1997 ging Netflix unter dem Namen Kibble an den Start. Ein Jahr später kam dann Google.

  • Der spätere CEO von Netflix Reed Hastings musste 1997 40 US-Dollar Strafe zahlen, weil er die Videokassette von Apollo 13 zu spät bei der Videothek abgegeben hatte, das brachte ihn auf die Idee Netflix zu Gründen. Hastings kleine Anekdote: „Im Fitnessstudio bekomme ich für 40 Dollar im Monat mehr. Der Kunde kann dort so viel trainieren wie er will. Warum sollte so ein Abomodell nicht auch bei Filmen funktionieren?“. 

  • Ab 1999 begann Netflix mit dem Modell : DVDs auf Flatrate. Die Nutzer konnten für eine monatliche Gebühr so viele Filme schicken, wie sie in einem Monat schauen konnten. 2005 wurden auf dem Postweg eine Million DVDs pro Tag verschickt. Kunden hatten die Auswahl aus über 35.000 Filmen. Zwei Jahre später hatte Netflix schon eine Milliarde DVDs täglich an die Kunden ausgeliefert.

  • Drei Jahre nach der Gründung von Netflix, also im Jahr 2000 wollte Hastings das Unternehmen für 50 Millionen US-Dollar an den direkten Konkurrenten dem Videoverleih Blockbuster verkaufen. Hastings wurde von den Betreibern von Blockbuster ausgelacht. Zehn Jahre später, also 2013 war Blockbuster pleite. Und zum Thema Videotheken: Während Netflix sich heutzutage in fast jedem Haushalt verbreitet, sind die Videotheken von der Bildfläche verschwunden. Oder hat Eure Lieblingsvideothek noch geöffnet?

  • Auswertungen haben ergeben, dass sich der durchschnittliche Netflix-Nutzer nur 90 Sekunden Zeit nimmt, um einen Film auszusuchen, bevor er frustriert aufgibt und lieber etwas anderes macht und Netflix wieder wegklickt.

  • Der Anbieter heißt eigentlich anders: Netlfix setzt sich nämlich aus dem Wort  Inter-"net” und dem Wort “flicks” zusammen: Flicks steht in Amerika für Filme. Die Filme sind bei dem Anbieter geblieben, aber ab 2007 hat sich der Verbreitungsweg geändert. Ab diesem Jahr konnten Netflix-Kunden das erste mal Filme legal streamen.

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