Corona - wie erkläre ich meinen Kindern?

Es beherrscht momentan alles: Meine Freizeit, meinen Arbeitsalltag und meine Planungen. Corona. Klar.

Wie sich unser Familienalltag durch Corona verändert

Ich muss sagen, dass ich selbst keine Angst vor diesem Virus habe, es aber nachvollziehen kann und für richtig halte, dass bestimmte Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Der Alltag hat sich verändert. Nicht nur für mich, sondern auch für meine Kinder.

Wie erkläre ich Corona meinen Kindern?

Und natürlich sprechen wir mit unseren Jungs über Corona. Mein Großer ist generell sehr wissbegierig und interessiert und hinterfragt Vieles. Also versuchen wir, ihn bestmöglich aufzuklären. Ohne Angst zu schüren. Wir sagen ihm, dass für uns eigentlich momentan keine Gefahr besteht. Und selbst wenn wir uns anstecken sollten, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir ohne größere Schäden davon kommen werden. Dass es sich wahrscheinlich anfühlen würde, wie eine normale Erkältung.

Respekt und Aufklärung statt Panik

Wir versuchen, ihm aber auch klar zu machen, dass andere Menschen, die alt oder krank sind, unter Umständen daran sterben können. Und dass es deswegen wichtig ist, diese Menschen zu schützen und die Gefahr einer Ansteckung zu vermeiden.

Mein kleiner großer Corona-Profi

Vor ein paar Tagen habe ich eine Nachricht bekommen. Sie war von der Mama einer Mitschülerin meines Sohnes. Ihre Tochter habe so toll über das Corona-Virus Bescheid gewusst und daheim davon erzählt. Die Mutter meinte daraufhin, dass sie es super fände, wie gut sie in der Schule informiert werden würde. Die Kleine antwortete: „Das weiß ich nicht aus der Schule. Das weiß ich von Marie-Christines Sohn!“

In eigene Worte packen

Und da war ich richtig stolz auf meinen kleinen großen Mann. Er hat die Informationen, die er von uns bekommen hat durchdacht, in seine eigenen Worte verpackt und seine Mitschüler informiert und beruhigt. Das hat mir gezeigt, dass er trotz seiner sieben Jahre sehr gut versteht und die Dinge einordnen kann. Er weiß, dass Vorsicht geboten ist, er aber keine Panik haben muss.

Ich denke, unsere Kinder können viel mehr, als wir vielleicht denken. Wir können ihnen zumuten, auch schwierige Themen zu verarbeiten. Wir können und müssen sie nicht komplett in Watte packen.

Wie seht Ihr das? Schreibt es mir doch an mama_at_antenne1.de!

Liebe Grüße,

Marie-Christine

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