4 Tricks, wie Eure Kids zu besseren Vitamin-Essern werden

Ich gebe es ja zu: Als ich noch keine Mutter war, konnte ich einfach nicht verstehen, wie man so ein Bohei um eine gesunde Kinderernährung machen kann. Ich meine: Müssen es denn wirklich Dinkelnudeln statt normalen Nudeln sein? Und ist es wirklich notwendig darüber zu streiten, ob im Kindergarten einen Pudding oder sogar ein Eis angeboten werden darf? Gibt es da nichts Wichtigeres?

... meine Suppe ess ich nicht!

Seit ich nun selbst Mama bin, kann ich die Belange mancher Eltern besser nachvollziehen. Kinder essen einfach am liebsten süß, und warum sollten sie dann zu Hause noch gesund essen, wenn es im Kindi einfach besser schmeckt? Bei meinen Beiden habe ich zum Glück (noch) keine Essens-Streitereien, wohl auch, weil sie bei Tagesmutter und Kindergarten wenig Süßis bekommen. Sowohl großes wie auch kleines Kind probieren gerne Neues aus, und auch Altes immer wieder gerne. Gerade bei Obst und Gemüse achte ich sehr darauf, dass sie davon genug verschlingen. Seit ich ein paar kleine Tricks benutze, brauche ich mir kaum noch sorgen darüber machen, dass was nicht gegessen wird!

4 Tricks, wie Eure Kids zu besseren Vitamin-Essern werden
 

Natürlich gibt es für das optisch ansprechende Obst und Gemüse jede Menge Möglichkeiten: Spezielle Brot- oder Obstmesser oder Ausstecher zum Beispiel. Meine Tricks für Euch: 

 

  • Piekser rein!
    Es ist so einfach: Da werden die Gurken und die Ananas mühsam klein geschnippelt, und die einzigen die sich dafür interessieren, sind die Fruchtfliegen. Probiert doch einfach mal, ob eure Kids es mögen, wenn Fingerfood daraus wird – einfach einen Zahnstocher reinstecken oder selbst aufpieksen lassen! Für Fortgeschrittene gibt es dafür auch tolle Bento-Piekser…
     
  • Spießer werden
    Wenn ich groß bin, will ich auch Spießer werden! Kennt Ihr noch die Werbung? Die Erweiterung des Pieksertricks ist der Spieß – einfach unterschiedliches Obst und Gemüse (oder Brot oder Maultaschen oder was auch immer) auf einen langen Grill- oder Holzspieß montieren und fertig! Für die ganz motivierten kann man daraus noch tolle weitere Figuren daraus erweitern - schaut doch mal bei unserem Instagram-Kanal vorbei, da zeige ich Euch wie!
     
  • Figuren stechen
    Nicht nur für Weihnachten: Mit Ausstecherle kann man wunderbar auch Obst und Gemüse optisch herrichten: Äpfel, Melonen, Kohlrabi und Gurken eignen sich dafür besonders gut und regen die Fantasie beim Essen an. Fortgeschrittene schwören übrigens auch darauf, das ganze Vesperbrot mit Ausstecherlefiguren in Form zu bringen. Da braucht es aber schon etwas mehr Übung, ich habe es erst nach mehreren Anläufen geschafft...
     
  • Angebot und Optik
    Naschen ausdrücklich erlaubt! Habt im Alltag immer Obst und Gemüse im Angebot und esst selbst davon: also immer eine Schüssel Vitamine auf den Tisch oder bietet Vitamin-Teller zum Frühstück und Abendessen an. Wer Zeit und Muße hat: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Obstmandala als Nachtisch? Sieht toll aus, ist relativ schnell gemacht und macht große Laune, gleich loszufuttern… Denn das Auge isst immer mit, gerade bei Kindern!

 

5 am Tag!

Habt Ihr das gewusst? Es gibt „gute“ und „nicht so gute“ Obstsorten für Kinder. Also mir war das nicht bekannt. Aprikosen, Beeren, Melonen und Mangos zum Beispiel haben eher wenig Fruchtzucker, Bananen, Trauben und Birnen einen relativ hohen Anteil an Fruchtzucker. Das sollte man bei der Obstauswahl im Hinterkopf haben und an besten immer genug Abwechslung anbieten. Beim Gemüse gilt: Das meiste ist kalorien- und zuckerarm.

Ich habe jetzt richtig Lust bekommen, mal so ein Obstmandala auszuprobieren. Und Ihr? Was ist Euer Lieblingsobst und -Gemüse und wie bietet Ihr es Euren Kindern an? Schreibt mir gerne an mama_at_antenne1.de!

 

Liebe Grüße,

Julia