Make the planet GRETA again

Make the planet GRETA again

„Zieht Euren Kindern die Kunststoffklamotten aus und stülpt ihnen Omas schicke Wollbekleidung über. Stellt ihnen den Strom und die Heizung im Kinderzimmer ab. Duschen sollen sie mit kaltem Wasser!“ Das sind oftmals Reaktionen im Netz über die Fridays-for-Future-Bewegung und Greta Thunberg.

Als ich so alt war wie Greta, 16, war die Welt umwelttechnisch gesehen schlimmer dran. Die Menschen haben Cola-Dosen aus dem fahrenden Auto geworfen und den Ölwechsel direkt vor der Haustür gemacht. Wir haben Super Verbleit getankt und unsere Autos haben mindestens 10 Liter verbraucht. Öl! Unsere Flüsse haben nach Sche… gerochen, was daran lag, dass nur Sche… drin war. Damals hat noch jeder im Auto geraucht, egal, ob wir Kinder drin saßen. Deshalb hatten viele auch die Nebelschlussleuchte an, weil sie dachten, das käme von draußen.

Ich glaube, die Welt heute ist schon besser als damals. Dennoch möchte ich allen Kritikern und Gegnern folgendes zurufen: „Habt Ihr eine Meise?!“ Was um alles in der Welt ist schlecht daran, dass sich Jugendliche Gedanken über unsere Welt und ihre Zukunft machen? Als wir so alt waren wie sie, haben wir uns Gedanken über Pickel oder Petting gemacht. Aber diese Kids tun das, was nicht nur die Politik und Wirtschaft, nein wir alle, verpennt haben. Darüber nachzudenken, dass wir nur EINEN Planeten haben. Ich ziehe meinen Hut vor diesen Kids und auch vor Greta.

Lasst sie in Ruhe und schreibt mir doch lieber auf Twitter Eure bösen Nachrichten: @realDonaldTrump

Euer Ostermann