In 1000 Jahren

In 1000 Jahren

Jeder kennt die Maya - eine mächtige Hochkultur aus Mittelamerika - seine Mathematik und den hoch entwickelten Kalender. Das, obwohl es seit knapp 3000 Jahren nicht mehr existiert. Was, wenn man unsere Kultur in tausendenden Jahren ausbuddelt? Was kann man über uns sagen? Wir haben es innerhalb einer Generation geschafft, die Ölvorkommen der Welt zu minimieren und Bodenschätze zu plündern. Wir beuten arme Länder aus, indem wir nach seltenen Erden suchen, nur um immer das neuste Handy besitzen zu können.

Bei Kriegen haben wir viel zu lange zugeschaut, mitgemacht oder sie sogar ausgelöst. 

Entwicklungshilfe leisten wir, aber nur, weil wir auch was zurückkriegen. Wenn wir in Afrika zum Beispiel Autofabriken bauen, statt Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Dann wundern wir uns, dass Menschen hier zu uns in eine scheinbar bessere Welt flüchten. Wenn wir ehrlich sind, haben wir es allein in den letzten 150 Jahren geschafft, aus dieser Welt einen Trümmerhaufen zu machen. Vom Klimawandel will ich jetzt gar nicht erst anfangen. Das ist ja sowieso kein Problem, wir suchen ja schon nach einem neuen erdähnlichen Planeten. Wir können ja dann im Notfall einfach umziehen. So denkt der Mensch. Und nu? Der letzte macht das Licht aus? Nein! Jeder von uns kann jeden Tag dafür sorgen, dass die Welt ein Stück besser wird. Das sind wir unseren Kindern schuldig. Fangen wir am besten heute damit an. 

Schönes Wochenende!
Euer Ostermann