Das juckt mich doch nicht!

Das juckt mich doch nicht!

Das schlimmste Geräusch, das man nachts im Schlafzimmer hören kann, ist, neben dem Schnarchen des Partners oder der Frage „Was machen Sie in meinem Bett?“, das Surren einer Stechmücke.
Diese fiesen Biester saugen Dich nicht nur fast leer, sie quälen Dich vorher auch noch akustisch. Das ist fast schlimmer als die fünf Liter Blut, die sie uns gefühlt wegsüppeln. Jetzt kommt die gute Nachricht: Die gemeine Stechmücke ist im Moment nur vereinzelt aktiv.
Wir kratzen uns aber trotzdem ständig und viel. Schuld daran sind die Gnitzen oder Kriebelmücken. Die sehen aus wie kleine Fliegen, hat mir Mückenforscher Helge Kampen gesagt. Diese getarnten Blutsauger sind für diese kleinen, aber nicht weniger juckenden Stiche zuständig, die uns derzeit plagen.
Durch das Kratzen haben viele von uns deshalb auch diese Blutpunkte. Die Stiche kommen nicht, wie fälschlicherweise oft vermutet, von Bettwanzen – außer vielleicht beim Wendler. Es gibt aber Lichtblicke. Erstens machen die Gnitzen oder Kriebelmücken keine Geräusche und zweitens hilft gegen das Jucken ein heißer Löffel. Einfach heißes Wasser drüber laufen lassen und ihn auf circa 50 Grad erhitzen. Oder Ihr kauft Euch gleich im Internet einen „Elektronischen Stichheiler“, der kostet zwischen 6 und 25 Euro und mit diesem Hitzestift hört das Jucken sofort auf.
Meine Frau sagt allerdings, dass der Stift gegen den großen Stich, den ich habe, bestimmt nicht wirkt. 

Juckende Grüße,

Euer Ostermann