Bedankt Euch bei Euren Socken!

Bedankt Euch bei Euren Socken!

 

Aufräumen kann stinkreich machen, zumindest darüber zu sprechen und zu schreiben. Die Japanerin Marie Kondo gehört laut „Time Magazine“ zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Die Kaiserin der Aufräumliteratur ist nicht nur auf der Bestsellerliste der „The New York Times“, sondern hat sogar auf Netflix ihre eigene Sendung. In der zeigt sie Zuschauern regelmäßig, wie man Schlafzimmer, Küche, Wohnzimmer etc. richtig aufräumt. Zum Beispiel gibt es eine Socken-Grundregel. Diese müssen dreimal gerollt werden, bevor man sie in die Schublade stellt. Am Ende eines harten Arbeitstages sollten wir uns dann noch bei ihnen bedanken. Ja, Ihr habt richtig gehört – den Socken freudig „Danke“ sagen. Mit solchen Tipps ist diese Frau tatsächlich Millionärin geworden.

 

Bei mir bedankt sich immer meine Frau, wenn ich meine Socken nach einem harten Arbeitstag direkt in den Wäschekorb schmeiße oder diese im Garten verbrenne. Meine Frau sagt mir ebenfalls schon seit Jahren, dass ich meinen Kleiderschrank ausmisten soll, da ich die Klamotten sowieso nicht mehr tragen würde. Ich habe ihr das Gegenteil bewiesen und muss sagen, dass ich in Größe 164 immer noch echt schnittig aussehe. Nur das Atmen war eine echte Herausforderung.

 

Marie Kondo sagt: „Du musst ein Glücksgefühl beim Anfassen Deiner Klamotten haben, ansonsten können sie weg.“ Schaut doch heute mal, ob Ihr dieses Gefühl bekommt oder nicht. Apropos Socken: Mein Vater hat meine Socken früher auch immer gerollt - leider hat er mich immer vergessen vorher raus zu nehmen.

 

Dankt Euren Socken!

Euer Ostermann