Die Hersteller von Sicherheitssoftware müssen schnell auf neue Bedrohungen reagieren. Fast täglich gibt es neue Sicherheitslücken oder andere Gründe für ein Update der Software. An manchen Tagen kommen mehrfach Aktualisierungen für den Virenscanner. Für die User bedeutet das meistens einen gut geschützten PC. Hat sich jemand allerdings die Schadsoftware heruntergeladen, bevor das Update kam, kann es unter Umständen zu spät sein. Die Malware hat vielleicht schon den Virenscanner lahmgelegt. Täglich werden einige tausend PCs Opfer von solchen Angriffen. Scheinbar genug Potenzial, damit sich das für die Kriminellen lohnt. Die Hersteller der Sicherheitssoftware sind im ständigen Wettlauf mit den kriminellen Programmierern. Heute können sie ein Sicherheitsproblem lösen, morgen kommt schon der nächste Schädling in Umlauf.

Bedenkenlos im Web surfen, birgt große Gefahren

Heute ist es für viele User selbstverständlich, sich aktuelle Filme oder Software aus dubiosen Quellen herunterzuladen. Dabei bewegen sich die meisten bedenkenlos im Web, um ein paar Euro zu sparen. Für attraktive Gratisprogramme besucht so mancher User fragwürdige Seiten und wundert sich, wenn der Computer infiziert wird. Aber nicht nur auf Seiten mit Downloads lauern die Gefahren. Überall wo Geld fließt, sind auch Betrüger in der Nähe.

Im wahren Leben läuft niemand mit dem gefüllten Geldbeutel in der Hand durch dunkle Straßen, Vorsicht versteht sich von alleine. Doch im Internet ist es gar nicht so einfach, die dunklen Cyber-Ecken zu erkennen. Es gibt professionell aufgemachte Betrugsseiten, die einen vertrauenerweckenden Eindruck erzeugen. Viele merken erst, dass sie einen Virus haben, wenn plötzlich Geld auf dem Bankkonto fehlt und nicht nachprüfbar ist, wo es verblieben ist. Deshalb ist Aufklärung ganz wichtig. Seiten wie betrug.de nehmen kritische Seiten, insbesondere auf Seiten wo Geld fließt, unter die Lupe und bewerten diese nach Seriosität. Schwerpunktmäßig untersuchen sie Seiten von Wett- und Lottospielanbietern, Binary und Forex Brokern und Online-Casinos. In diesen Branchen ist Betrug besonders weit verbreitet. Dabei geht es nicht nur darum, die „Bösen“ ausfindig zu machen, sondern vor allem darum, die User aufzuklären.

Viren Würmer, Trojaner – und was sie unterscheidet

Ein Computervirus braucht einen Wirt für den Transport.

Viren, Würmen und Trojaner unterscheiden sich in der Art, wie sie sich verbreiten. < >Ein Virus braucht einen „Wirt“ für den Transport. Das kann eine Programmdatei sein, eine Skriptdatei, eine Programmbibliothek oder ein Dokument mit Makros. Der User kopiert sich diese Dateien selbst auf den Rechner und startet sie. Der Schadcode aktiviert sich beim Starten der Datei und infiziert weitere Dateien und kann sich so beispielsweise über ein Netzwerk verbreiten.Ein Wurm nutzt Sicherheitslücken im System des Users und versucht durch Wechselmedien, unsichere Zugänge oder Fehler in Netzwerkdiensten auf den PC zu gelangen. Das wichtigste Ziel eines Wurms ist die Weiterverbreitung. Dazu kopiert sich die Software selbsttätig auf Wechseldatenträger und kann so über die Autorun-Funktion andere PCs infizieren. Es ist sogar möglich, dass ein Wurm sich selbst per E-Mail verschickt. Bei den meisten ist das Ziel das Lahmlegen der IT-Infrastruktur. Neuere Würmer richten sogenannten Backdoors (Hintereingänge) ein, über die weitere Schadsoftware auf den PC gelangen kann oder der Betrüger Zugang zu ganz persönlichen Daten erhält.Trojaner kommen nur mithilfe des Users auf den Rechner. Er tarnt sich, wie einst das trojanische Pferd, und erscheint als nützliche Software oder befindet sich in einem E-Mail-Anhang. Er kann Viren transportieren, Daten ausspionieren oder Werbung in Webseiten einblenden. Ein Trojaner verbreitet sich im Gegensatz zu seinen beiden Kollegen nicht von selbst weiter. Es können allerdings Viren enthalten sein, die aktiv werden und weiteren Schaden anrichten.Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät, ein eigenes Administratorkonto einzurichten und den PC nicht über dieses Konto zu nutzen. So erhält der Angreifer nicht sofort Zugriff auf wichtige Daten. Es bietet auch einen Newsletter speziell zu diesem Thema an, der über aktuelle Bedrohungen informiert.

Antiviren-Programme sind unverzichtbar

Die Aufgabe eines Virenschutzprogramms besteht darin, den PC vor unerwünschten Eindringlingen und Betrug zu schützen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Bedrohung ein Virus oder eine andere Malware ist, die das Ziel hat, Daten zu stehlen und den Nutzer auszuspionieren. Solche

Ein immer aktuelles Antiviren-Programm schützt vor Eindringlingen.

Programme überwachen den Computer. Sobald sie etwas finden, das sie nicht einschätzen können, schicken sie eine Kopie der Datei an den Zentralrechner des Anbieters, wo die Datei analysiert wird. Das ist die sogenannte cloudbasierte Gefahrenanalyse. Die Stiftung Warentest hat im Februar 2018 zahlreiche dieser Programme getestet und die Ergebnisse auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

Diese Seiten sind gefährlich

Gefahren lauern insbesondere dort, wo sich die Aktivitäten des Users ebenfalls in einer rechtlichen Grauzone befinden. Wer teure Programme kostenlos herunterlädt, Filme im Internet schaut, die gerade im Kino laufen oder Online-Casinos mit Traumquoten besucht, muss damit rechnen, dass er sich in einer „dunklen“, risikoreichen Cyber-Umgebung bewegt und Ziel eines Angriffs wird.

Mit diesen Tipps können User den Kriminellen die Tour vermasseln

- Keine Software aus dubiosen Quellen herunterladen. Nutzer sollten nur Download-Angeboten vertrauen, die viele andere User nutzen und die durch eine entsprechende Software geschützt sind.

- E-Mail-Anhänge von unbekannten Personen niemals öffnen. Davor warnt die Verbraucherzentrale in einem Beitrag eindringlich. Auch bei bekannten Personen ist etwas Misstrauen angebracht. Vorsicht ist vor allem bei Doc-, PDF- und EXE-Dateien geboten.

- User sollten das Betriebssystem mit der Funktion automatisches Update immer aktuell halten. Auch die Sicherheits-Software braucht regelmäßige Aktualisierungen genauso wie die Browser-Software. Hinweis: Insbesondere Programme wie Java, Flash-Player oder Adobe-Reader sind in jüngster Zeit Angriffsziele gewesen.


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