Reisetrend 2019: British Columbia

British Columbia ist eine Provinz Kanadas, die am Pazifischen Ozean liegt. Umringt wird sie von den US-amerikanischen Staaten Washington, Idaho, Montana und Alaska im Süden und Nordwesten und von kanadischen Territorien und Provinzen im Osten und Norden. Nach den kanadischen Provinzriesen Ontario und Québec ist British Columbia flächenmäßig die drittgrößte Provinz des Landes. Die gut 4,6 Millionen Einwohner der Provinz leben vornehmlich im Südwesten. Das erklärte Wirtschaftszentrum der Provinz ist die Stadt Vancouver, die auch Touristen bestens bekannt sein dürfte. Planen sie Urlaub in British Columbia – was im Jahr 2019 ein Reisetrend zu sein scheint – nehmen sie in der Regel direkt Kurs auf Vancouver. Warum und wieso British Columbia ein beliebtes Reiseziel ist, verrät dieser Bericht.

Der Ort der Landung ist per se einen Trip wert

Wer Kurs auf Vancouver nimmt, sollte sich nicht nur am Flughafen aufhalten, sondern auch die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten genießen. Die größte Stadt der kanadischen Provinz British Columbia bietet sicherlich für jeden Geschmack die passende Anlaufstelle: Zum Shoppen geht es auf die Robson Street oder an die Ufermauer. Traditionelles zu kaufen gibt es auf dem Granville Island Public Market – und zwar Kulinarisches ebenso wie Kulturelles. Den Blick auf Berge und Regenwälder gibt Vancouver von nahezu von jedem Fleckchen der Stadt aus. Sportlich kann es in Vancouver zu jeder Saison werden: Eine Kajaktour oder eine Radtour im Stanley Park bilden das Sommerprogramm, Skifahren in den North Shore Mountains ist das nicht minder spannende Winter-Pendant.

Abbildung 1: Vancouver sollte auf jedem Trip nach British Columbia mehr als nur der Zielflughafen sein.

Tipp: Auch wenn Vancouver die größte Stadt des Landes ist, darf ein Abstecher nach Victoria bei einem Trip nach British Columbia nicht fehlen. Ein Blick auf das Meer ist von den Restaurants an der Küste bestens möglich – kulinarische Genüsse inklusive. Fern ab der Küste bietet Victoria Radwege und gepflegte Gärten und unterstreicht damit ihr großes Herz für Flora und Fauna.

Die Rockies sind die zweite feste Größe des Landes

Klar also, dass die Canadien Rockies auf keinem Trip nach British Columbia fehlen dürfen. Auch die Schönheit dieser Natur hat die UNESCO anerkannt. Seither sind die Canadian Rocky Mountain Parks, die direkt zwischen Alberta und British Columbia verlaufen, ein erklärtes Weltkulturerbe. Wer einmal einen Blick riskiert, ist fasziniert und gebannt gleichermaßen von den Berggipfeln, die schneebedeckt in den Himmel ragen und den Seen und Wasserfällen, die sowohl sprudelnd und tosend als auch türkisfarben begeistern. Weltweite Bedeutung hat die Region durch die Schiefer-Fossilienfunde erhalten, die an anno dazumal erinnern. Zu den Highlights der Canadien Rockies gehören der Mont Robson, der Yoho National Park, die heißen Quellen und der Kicking Horse Fluss, der beim Rafting für Nervenkitzel sorgt.

Abbildung 2: Für passionierte Skifahrer ist die kanadische Bergwelt ein ganz besonderes, sportliches Highlight.

Tipp: Wer zur Riege der passionierten Skifahrer zählt, der sollte zur Winterzeit nach British Columbia reisen und sich eine Abfahrt auf den beiden wohl bekanntesten Berggipfeln (Blackcomb und Whistler) nicht entgehen lassen. Das Highlight ist die Gondel, die die beiden Gipfel miteinander verbindet. Auch außerhalb der Wintersaison haben diese Berge viel zu bieten: Festivals und Veranstaltungen, autofreie Zonen und ein Eldorado für Mountainbiker, Golfer und Wanderer. Auch in den Kootenay Rockies lässt es sich super Skifahren. Diese Bergwelt verfügt über einladende Resorts und im Vergleich zu den anderen Skiregionen über nur kurze Wartezeiten an den Liften.

Das Pendant zu den Bergen der Rockies ist der Regenwald

Wer auf der Suche nach Gelassenheit und Ruhe nach British Columbia gekommen ist, findet im Great Bear Rainforest eben dies in Hülle und Fülle. Das geschützte Wildgebiet ist der größte Regenwald der Welt, in dem es aufgrund des gemäßigten Klimas (nicht tropisch oder subtropisch!) auch noch richtig angenehm temperiert zugeht. Wildnis pur zeigt sich auch im angrenzenden Meer: Dort lassen sich Otter, Delfine und Wale aus nächster Nähe bewundern. Touristen wird zweierlei empfohlen: eine Segeltour, um den seltenen Kermodebären zu Gesicht zu bekommen, und eine Wanderung ins Bella Coola Valley.

Tipp: Tierische Erlebnisse könnten den Besuchern auch auf dem Alaska Highway widerfahren. Bisons, Schafe, Bären, Ziegen und Elche gibt es durchaus häufig am Wegesrand. Im Pacific Rim National Park Reserve warten Strände auf die Surfer, der West Coast Trail auf Wanderer und die Broken Group Island auf Kajakfans.

Haida Gwaii. Die atemberaubende Inselgruppe vor der Küste der Provinz

Haida Gwaii klingt abenteuerlich. Die Inselgruppe, die vor der Provinz British Columbia liegt, besteht aus zahlreichen kleinen Inseln sowie den Hauptinseln Moresby Island und Graham. Wer den Weg nach British Columbia bestreitet, sollte einen Abstecher auf diese Inselgruppe nicht verpassen. Die Queen Charlotte Island offeriert Touristen das SGang Gwaay UNESCO-Weltkulturerbe im Gwaii-Haanas-Nationalpark und gewährt ihnen einen Einblick in die Welt der First Nations, der Haida. Neben der von der UNESCO klassifizierten Stätte erwartet die Besucher das Haida Heritage Centre. Sportfans kommen beim Kajakfahren auf den Burnaby Narrows auf ihre Kosten, Strandliebhaber pilgern zum Naikoon Provincial Park mit 100 Kilometer langem Strand.

Tipp: Für einen Trip auf dem Festland sollte das Okanagan Valley die erste Wahl sein. Weingüter sorgen für eine Verköstigung der Extraklasse. Darüber hinaus lässt es sich dort prima Golfen und Biken.


Quelle: Abbildung 1: pixabay.com © proonsite (CC0 Public Domain), Abbildung 2: pixabay.com © 12019 (CC0 Public Domain)