Reisen wie ein Insider - Tipps für deinen Kurztrip

Sommerzeit ist Reisezeit. Der wohlverdiente Urlaub steht an und die wertvolle Zeit möchte man natürlich in vollen Zügen genießen. Vor allem bei einem Kurztrip sollte sich jeder im Vorfeld die Frage stellen, welche Attraktionen besichtigt werden sollten um so die schönsten Seiten eines Ortes kennenzulernen. Oftmals ist man bei der Fülle an Highlights allerdings schnell überfordert. Was aber sind die Dinge, die ein Land zu etwas Besonderem machen? Und was darf man auf keinen Fall verpassen? Das Unternehmen TravelBird kontaktierte daher 50 Botschafter aus aller Welt, um sie nach ihren Tipps für eine Reise in deren Heimat zu befragen. Hier sind vier Empfehlungen für einen 48-Stunden-Aufenthalt in Ecuador, Österreich, Philippinen und den Niederlanden:

Ecuador

Quelle: Flickr; Autor: LeRoc

Ecuador ist ein riesiges Land und bietet damit auch ein große Angebot an Möglichkeiten. Da kann es dann schon etwas schwieriger werden, sich zu entscheiden, was bei einem kurzen Aufenthalt unternommen werden sollte. Doch auch hier hat einer der Botschafter diesbezüglich die passenden Tipps. Besonders die Altstadt der Hauptstadt Quito und dessen Monument “Mitad del Mundo” möchte euch Fernando Bucheli ans Herz legen. Nehmt euch einen ganzen Tag Zeit um auch jede der schönen Ecken und Kanten dieser Stadt zu erkunden.

Am zweiten Tag kann es dann in die wunderschöne Natur Ecuadors gehen. Empfohlen wird das Mindo Valley, ein subtropischer Wald. Zwar befindet sich dieser zwei Stunden von der Hauptstadt entfernt, doch sind diese zwei Stunden es definitiv wert!

Natürlich braucht der Körper bei einer derartigen Erkundungstour auch Treibstoff. In puncto Essen empfiehlt Fernando Bucheli zum Frühstück ein “Bolones Verdes” (geröstete Bananen) mit einer Tasse Kaffee. Zum Mittagessen darf es mit Shrimp-Ceviche (Fischspeise), Locro (traditioneller Eintopf) sowie Obst-Eiscreme oder Pancakes mit Schokolade als Nachspeise schon etwas mehr sein. Zum Abendessen empfiehlt Herr Bucheli eine herzhafte, traditionelle Hähnchensuppe.

Österreich

Quelle: Flickr; Autor: Dennis Jarvis

Ihr plant einen kurzen Ausflug ins Nachbarland? Doch wisst ihr was bei einem 48-Stunden Aufenthalt am besten unternommen werden sollte? “Besuchen Sie das Schloss Schönbrunn, die ehemalige kaiserliche Sommerresidenz.”, so die österreichische Botschafterin Elisabeth Ellison-Kramer. Die während der Herrschaft von Kaiserin Maria Theresa erbaute Residenz ist neben weiteren bekannten Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt Österreichs definitiv einen Besuch Wert.

Ebenfalls bietet die Wiener Küche einige köstliche Delikatessen. Verwöhnt euch am Morgen mit einem frischen Kaffee und einem leckeren Schmankerl wie der Linzer Torte. Wien ist nicht ohne Grund für seine Kaffeehauskultur bekannt. Und wer es gerne deftig mag, darf nicht vergessen, ein klassisches Wiener Schnitzel zu probieren.

Ebenfalls sollte laut der Botschafterin ein Besuch des Ortes Oberndorf bei einem 48-Stunden-Aufenthalt auf dem Programm stehen. Denn hier befindet sich die Kapelle, in welcher 1818 zum ersten mal das Lied “Stille Nacht” zu Heiligabend gesungen wurde.

Philippinen

Quelle: Flickr;Autor: Cristian Bortes www.eyeem.com/bortescristian

Bei einem Kurzaufenthalt auf den Philippinen solltet ihr die Hauptstadt Manila eher meiden, so Melita Sta. Maria-Thomeczek. Grund hierfür ist der Verkehrskollaps in der Stadt. Daher wird empfohlen vor allem die Inseln mit ihren traumhaften Strände zu besuchen. Vor allem Cebu ist laut der Botschafterin besonders sehenswert, da dies Insel neben entzückenden Stränden auch eine Menge an Attraktionen zu bieten hat.

Ist noch etwas Zeit übrig, so sollte auch Bohol erkundet werden. Mit seinen weißen Stränden, den Chocolate Hills und dem wunderschönen Loboc-Fluss ist die Überfahrt für jeden Naturliebhaber ein ganz besonderes Erlebnis.

Unbedingt probieren solltet ihr das lokale “Lechon” (saftig gebratenes Schweinefleisch) oder “Sutokil” (Fisch, welcher in 3 zubereiteten Arten bestellt werden kann) probieren.

Niederlande

Quelle: Flickr; Auhor: jim2302

Das sympathische Nachbarland ist ein sehr beliebtes Reiseziel bei den Deutschen. Um ein Wochenende auch richtig auskosten zu können, empfiehlt Herr Matthijs van Bonzel folgendes:
“Nehmt euch Zeit um die Hauptstadt Amsterdam zu erkunden, am besten auf einem Fahrrad. Fahrt entlang den Grachten oder mietet euch ein Boot.” Um die Geschichte und Kultur Amsterdams näher kennenzulernen empfiehlt Herr Bonzel diverse Museen zu besichtigen - wie etwa das Rijksmuseum, das Van Gogh Museum oder das Anne Frank Haus.
Sollte all dies in 24 Stunden gelingen, so kann es nach einem Besuch Amsterdams zum idyllischen Rotterdam gehen. Hier erwartet euch neben einer schönen Stadt auch der größte Hafen Europas.

Geht es ums leibliche Wohl, so wird empfohlen, die klassisch niederländischen Snacks “Poffertjes”, “Kroket” sowie “Frikandel” zu kosten. Habt ihr eher Lust auf etwas Deftiges, so solltet ihr euch für die “Rijsttafel” entscheiden. Hierbei handelt es sich um ein Reisgericht indonesischen Ursprungs, welches zur damaligen Kolonialzeit seinen Weg auf die holländischen Speisekarten gefunden hat. Zum Abschluss sollten noch die süßen “Stroopwafels” probiert werden.


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