Der Traum wird wahr, einmal um die ganze Welt. Auf was man bei der Vorbereitung auf die Weltreise achten sollte.

Wohin die Reise gehen soll, entscheidet über die beste Route. (Quelle: JESHOOTScom (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Die ganze Welt kennenzulernen, steht bei vielen Frauen und Männern ganz oben auf der Liste von Dingen, die sie in ihrem Leben unbedingt erleben möchten. Eine Reise in viele Länder, am besten ganz ohne Pausen, erfordert jedoch einiges an Planungsgeschick. Wer schon Monate vor der Umsetzung mit der Vorbereitung startet, kann seine Weltreise genießen. Die folgenden Tipps sollen hierbei helfen.

Die Auswahl von Ländern und Route

Wer eine Weltreise unternehmen möchte, muss selbstverständlich überlegen, welche Länder tatsächlich besucht werden sollen. Die gesamte Welt nämlich lässt sich angesichts der riesigen Anzahl von 194 Staaten auch im Rahmen einer einjährigen Reise unmöglich besuchen. Es lohnt sich, die Länder herauszusuchen, die besonders spannend klingen und zu den persönlichen Interessen passen. Sehr beliebt bei Weltreisenden sind unter anderem Länder wie:

  • Island
  • Australien
  • die USA
  • Brasilien
  • Chile
  • Thailand
  • Südafrika
  • oder auch Indien.

Je nach Dauer der geplanten Reise können unterschiedlich viele Länder in den Plan aufgenommen werden. Kürzer als drei Wochen jedoch sollte ein einzelner Aufenthalt nicht dauern, um die jeweilige Destination auch wirklich gut kennenlernen zu können.

Steht die Liste der Lieblingsländer dann fest, geht es an die konkrete Planung. Natürlich sollte die Route am besten so geplant werden, dass keine allzu langen Flüge anstehen. Das senkt die Gesamtkosten und auch den Reisestress. Gut wäre es beispielsweise, nicht direkt nach Australien zu fliegen, sondern zunächst Südafrika, Indien, Thailand und erst dann „Down Under“ zu bereisen. Es ist sehr wichtig, dass die finanziellen Mittel, die für die Reise zur Verfügung stehen, alle Flüge abdecken. Vor Ort können sich Weltreisende zwar etwas dazuverdienen, für zusätzliche Flüge jedoch müssten sie recht viel und lange arbeiten. Aus diesem Grund nehmen viele Weltenbummler vor der Reise einen Kredit auf, der als Finanzpolster für die Reise dient. Wie hoch die Kreditsumme ausfallen sollte, wird von der Dauer der Reise und den Zielen bestimmt. Vor der Entscheidung für einen Kreditgeber lohnt es sich außerdem, den favorisierten Kredit noch einmal zu vergleichen, um die besten Konditionen zu erhalten. Niedrigere Raten belasten das Budget weniger stark und schenken Freiheit für echten Reisespaß.

Jobs zum Aufbessern des Reisebudgets

Eine Weltreise komplett aus eigener Tasche zu zahlen, kommt für die wenigsten Menschen in Frage. Sie möchten vor Ort arbeiten gehen, um ihr Weltreisebudget aufzubessern und den Einheimischen noch etwas näher sein zu können. „Work and Travel“, Arbeiten und Reisen, nennt sich dieses Konzept, das vor allem bei Weltreisenden sehr beliebt ist. Auch hier ist es klug, nicht erst im Zielland nach einem Job zu suchen, sondern schon vorab.

Besonders wichtig ist es dann, die jeweiligen Voraussetzungen für die Aufnahme einer Arbeitstätigkeit im Reiseland zu kennen. Auslandsjob.de informiert über die Bedingungen für Work and Travel in verschiedenen Ländern und gibt weitere Tipps. Wo letztlich gearbeitet wird, kann sehr unterschiedlich sein. Weltreisende helfen beispielsweise bei der Ernte in ländlichen Gebieten, packen auf Bauernhöfen gegen Kost und Logis mit an oder engagieren sich im Tourismus-Bereich. Auch im Büro-Bereich lassen sich hin und wieder Jobs finden, die Weltreisenden angeboten werden. Natürlich sollte die Arbeitszeit so bemessen sein, dass Reisende genügend Raum zum Entdecken und Erleben haben. Wer in der Ferne einen Vierzig-Stunden-Job übernimmt, wird unter der Woche kaum etwas vom Reiseland haben.

Vorsorge in Sachen Gesundheit

Weltreisen führen naturgemäß in Ecken der Welt, in denen Krankheiten und Risiken vorherrschen können, über die sich Reisende zuhause keine Gedanken machen müssen. Das Risiko, an Erkrankungen wie Malaria, Dengue-Fieber, Cholera oder auch dem Zika-Virus zu erkranken, variiert von Land zu Land. Umso wichtiger ist es, alle geplanten Zielländer im Hinblick auf gesundheitliche Sicherheit zu überprüfen und gegebenenfalls auch einen Tropenmediziner zu konsultieren. Er kann dabei helfen, passende Impfungen für die Reise auszuwählen und rechtzeitig zu verabreichen. Weitere Informationen über Sicherheit und Gesundheitsrisiken in allen Ländern der Welt liefert auswärtiges-amt.de.

Schutzimpfungen vor der Reise sind in vielen Fällen wichtig. (Quelle: Wikilmages (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Um sich auf Reisen nicht mit unangenehmen Erkrankungen anzustecken, reicht eine simple Impfung nicht immer aus. Gegen manche Infektionen gibt es schlicht keinen Impfstoff, auch wenn sie sehr gefährlich sein können. Grundsätzliche Verhaltensregeln wie beispielsweise der Verzicht auf das Trinken von Leitungswasser oder der ausschließliche Verzehr von geschältem und gekochtem Obst und Gemüse sind daher auch abseits einer medizinischen Prophylaxe unabdingbar.

Unterkünfte, die Nähe ermöglichen

Wo Weltreisende in der Zeit ihres Aufenthaltes wohnen können, variiert je nach Zielland. Soll die Reise jedoch nicht wie ein Pauschal-Urlaub wirken und liegt es Reisenden am Herzen, die Menschen und die Kultur vor Ort wirklich kennenzulernen, empfehlen sich Aufenthalte in Hotels nicht. Besser ist es, kleinere Unterkünfte zu suchen und verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren. So bieten sich für Weltreisende Unterkünfte wie

  • Privatzimmer in Wohnungen,
  • Hostels,
  • oder auch kleine Bed and Breakfasts

an. Sie schröpfen das Budget nicht allzu sehr und machen direkten Kontakt zu Einheimischen und anderen Reisenden möglich. Auch Camping kann eine gute Idee sein. Hier allerdings ist es wichtig, die verschiedenen Voraussetzungen und Richtlinien des Ziellandes zu kennen. Wildes Campen nämlich ist nicht überall auf der Welt erlaubt und kann teilweise sogar gefährlich sein.


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