Wie man Schädlingen im Haus vorbeugen kann

Der Alptraum eines jeden: Ungeziefer im Haus oder in der Wohnung. Wenn Schädlinge in der Wohnung auftauchen, muss schnell gehandelt werden. Denn die ungebetenen Gäste vermehren sich schnell und sind oftmals nicht nur eklig, sondern auch Wirte teils lebensbedrohlicher Krankheiten. 

Von der kleinen Getreidemotte bis hin zur Mäuseinvasion, eins haben sie alle gemeinsam: sie sind lästig und man möchte sie schnellstmöglich loswerden. Damit man sich die kleinen Tierchen aber gar nicht erst in die eigenen vier Wände holt, gibt es Wege, dem vorzubeugen.

Schädlingen vorbeugen

Ungeziefer hat es gern gemütlich. Ziel ist es also, ihre Lebensbedingungen so schlecht wie möglich zu gestalten. Hier einige Dinge, die Ihr beachten solltet.

1. Kein Weg nach drinnen - Damit das Ungeziefer gar nicht erst ins Haus kommt, ist es wichtig, alle möglichen Eingänge für sie zu verschließen. Vor allem in kleinen Ritzen verstecken sich die Tiere gern, weswegen Ihr diese am besten direkt mit Fugenfüller o.ä. schließt. Generell gilt außerdem: viel Gerümpel sorgt auch für viel Platz zum nisten für Schädlinge.

2. Das richtige Klima schaffen - Warme, feuchte Räume schaffen das perfekte Klima für alles was kriecht und fleucht. Deswegen ist regelmäßiges Lüften unabdingbar.

3. Lebensmittel luftdicht lagern - Gerade Motten und Mehlwürmer werden schon durch den Geruch von Lebensmitteln angelockt. Vor Papier oder Plastikpackungen machen sie keinen Halt – deswegen Müsli, Mehl und Co. am besten sofort nach dem Kauf in luftdichte Gefäße abfüllen. Übrigens: meistens bringt man Lebensmittelmotten direkt aus dem Supermarkt mit, also auch deswegen am besten gleich Zuhause mal in die Packung schauen. Bei einem Befall hilft nur das Wegschmeißen aller befallenen Lebensmittel und Pheromonfallen, die man im Supermarkt kaufen kann.

4. Keine ungetragene Kleidung im Kleiderschrank - Kleidermotten machen sich hauptsächlich an ungetragener Kleidung zu schaffen. Also einfach mal den Kleiderschrank ausmisten! Wenn man Kleidung saisonbedingt nicht trägt, sollte man sie luftdicht und kühl lagern. Entgegen der allgemeinen Annahme, helfen Duftbeutel da nur wenig.

Wenn der Ernstfall eintritt

Wenn es dann aber doch passiert und die kleinen Tierchen es sich im Heim gemütlich machen, gibt es trotzdem noch die Möglichkeit sie wieder loszuwerden. Dabei muss es nicht immer die Chemiekeule sein, die ohnehin auch den Menschen schadet. Auch mit Hausmittelchen kann man bei dem einen oder anderen Störenfried schon etwas bewirken. Damit ihr typgerecht handeln könnt, müsst Ihr wissen um welchen Schädling es sich handelt. Bei einem kleinen Befall reicht meist ein Einkauf im Drogeriemarkt um z.B. an Pheromonfallen zu kommen. Ist der Befall größer, solltet Ihr Euch an einen Experten wenden. Der kann Euch spezifisch beraten und gegebenenfalls härtere Maßnahmen anwenden.


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