Feinstaub-Saison in Stuttgart – Woher kommt der Feinstaub?

In Stuttgart steht die Feinstaub-Saison in  den Startlöchern. Aufgrund von Stuttgarts „Kessellage“ stauen sich hier große Mengen an schlechter Luft.  Bei besonders hoher Belastung wird nun seit vier Jahren der Feinstaubalarm ausgerufen. Der soll Autofahrer dazu bringen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Feinstaub ist nämlich in erster Linie ein Produkt des Straßenverkehrs, ausgelöst durch Abgase und Bremsen- und Reifenabrieb. Nur wenige wissen, dass Feinstaubquellen auch zuhause lauern.

Heizung

Wird der Feinstaubalarm ausgerufen, sollte auch der Kamin zuhause nicht mehr befeuert werden. Öfen und Heizungen würden nämlich einen nicht unbeachtlichen Beitrag bei der Produktion von Feinstaub leisten.

Kerzen

Laut Thomas Koch, Leiter des Instituts für Kolbenmaschinen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), produzieren Kerzen enorme Mengen an Stickoxid und würden damit sogar Dieselmotoren Konkurrenz machen.

Drucker

Auch Laserdrucker sind Gefahrenquellen und können das Büro zur Feinstaubhochburg machen. Die Partikel des Laserdruckers seien laut dem Umwelt Bundesamt (UBA) ultrafein und beständen bis zu 99 Prozent aus schwerflüchtigen organischen Stoffen und rekondensierten flüchtigen organischen Verbindungen und seien damit besonders gefährlich. Hier sollte man auf Drucker mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ achten – hier würden Emissionen nämlich streng überwacht werden.

Staubsauger

Auch der Staubsauger treibt die Feinstaubwerte in die Höhe, selbst wenn der Raum, in dem gesaugt wird, quasi frei von Feinstaub ist. Manche Staubsauger machen also nicht sauber, sondern krank. Hier gilt: regelmäßig den Beutel und den Hygienefilter austauschen.

Rauchen

Rauchen ist nicht nur extrem schädlich für einen selbst, sondern auch für die Umwelt. Eine einzige Zigarette emittiere so viel Feinstaub, wie ein filterloser Dieselmotor der über eine Stunde lang läuft (ZEIT).


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