So kommen Weihnachtspakete rechtzeitig an

Wer seinen Lieben noch ein Weihnachtsgeschenk per Post zuschicken möchte, muss sich beeilen - und vor allem in den Paket-Filialen eine extra Portion Geduld mitbringen. Wir haben für Euch die wichtigsten Fristen zusammengesucht.

Deutsche Post - Stichtag 20. Dezember

Diverse Paketdienste wie DHL, DLS und Hermes geben an, dass Pakete und Päckchen deutschlandweit noch rechtzeitig beim Empfänger ankommen, wenn sie bis zum Donnerstag vor Weihnachten, also am 20. Dezember 2018 um 18 Uhr verschickt wurden. Allgemein wird dazu geraten, Pakete schon frühzeitig zu versenden, um eine gesicherte Zustellung auch bei Winterwetter zu gewährleisten. So rät DPD dazu, Pakete mindestens schon am 19.12. zur Post zu bringen.

Karten und Briefe sollten bis spätestens 21. Dezember eingeworfen werden. Laut der Post, sollte man auch auf helle Umschläge achten, bzw. ein helles Etikett mit dunkler Schrift für die Empfängeradresse verwenden.

Für Auslandssendungen viel Zeit einberechnen

Soll das Weihnachtspäckchen ins Ausland, muss jetzt schnell gehandelt werden:

Für Lieferungen in den fernen Winkel der Welt, also Länder wie Australien und die USA, ist der letztmögliche Einlieferungstermin für Übersee-Sendungen schon der 7. Dezember.
Ganz billig ist der Überseeversand allerdings nicht. So zahlt man bei DHL für ein Fünf-Kilo-Paket in die USA 53,99 Euro, bei UPS sogar das Dreifache, etwa 160 Euro. Hinzu kommt, dass die Einfuhrbestimmungen in Australien sehr streng sind. Wer also selbstgebackene Plätzchen verschicken möchte hat schlechte Karten, da diese als offene Lebensmittel vom Zoll nicht durchgelassen werden.

Für das Verschicken von Paketen in Nachbarländer der EU und die Schweiz, ist der 14. Dezember der Stichtag.

Innerhalb Europas können Pakete bis zum 10. Dezember versendet werden.

Preise vergleichen lohnt sich

Ist man noch früh genug dran und kann sich zwischen mehreren Anbietern entscheiden, lohnt es sich, die Preise zu vergleichen. Für das in Deutschland meist verschickte Standartpäckchen variieren die Preise zum Beispiel je nach Anbieter zwischen 4,20 Euro (DPD) und 5,49 Euro (Hermes). DHL verlangt für selbiges 4,50 Euro. Allerdings: Die Vorgaben sind oft völlig unterschiedlich! Bei DHL zum Beispiel darf ein Standardpäckchen bis zu zwei Kilo wiegen, bei Hermes dagegen bis zu 25 Kilo – dafür gelten aber auch andere Höchstmaße.

Empfehlung: Frankierrechner benutzen

Wer sich den traditionell langen Schlangen in den Filialen ersparen möchte, der kann bequem und oft auch günstiger per Web sein Päckchen frankieren. Dabei sind Tarifrechner wie beispielsweise posttip.de oder packlink.de ziemlich praktisch: Sie geben einen schnellen Überblick darüber, wie viel das jeweilige Päckchen bei den gängigsten Anbietern im Versand kostet.

Was man selbst für eine sichere Versendung tun kann, wären zum einen stabile Pappkisten und Polstermaterial zu verwenden, zudem wäre es eine Überlegung wert, seine Sendung zu versichern. So haften standardmäßig beim Versand innerhalb Deutschland, die meisten Dienstleister für verlorene oder beschädigte Waren bis 500 Euro – also Quittungsbeleg aufbewahren!


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