Urlaubstipps: Fotoverbote im Ausland

In Zeiten des Smartphones und Speicherkapazitäten von bis zu 256 GB, wird im Urlaub fast alles fotografiert, was einem vor die Linse kommt. Doch so einfach ist das nicht! Abgesehen vom Urheberrecht, was man auf jeden Fall beachten sollte, haben verschiedene Länder skurrile Gesetze was Schnappschüsse in deren Ländern angeht. Wir zeigen Euch, in welchen Urlaubsdomizilen Ihr lieber die Finger vom Abdruck lasst.

Selfiestangen verboten!

Aus unterschiedlichsten Gründen wollen einige Länder und Städte die beliebten Fotografie-Accessoires nicht in ihrem Territorium. In Südkorea, da die Angst existiert, dass die Bluetooth-Funktion zur Datenausspähung genutzt werden, das Metropolitan Museum in New York, da die Kunstwerke beschädigt werden könnten und bei Wimbledon in London, dort aber ohne Angabe von Gründen.

Bitte keine Selfies!

Eine Stufe weiter gehen ein paar Regionen, die generell Selfies verbieten. Im Bundesstaat New York sind in Zoos sogenannte „Tiger-Selfies“ nicht erlaubt, bei Nichtbefolgung kann eine Geldstrafe von bis zu 1000 Euro fällig werden. Auch am Lake Tahoe in Sierra Nevada sollte man es vermeiden sich im Selbstportrait mit Tieren abzulichten, die „Bären-Selfies“ sind hier nämlich verboten. In Garoupe an der Côte d’Azúr sollen die Gäste die besondere Atmosphäre genießen und müssen somit auf Selfies verzichten.

Offizielle Gebäude ablichten? – Besser nicht!

Militärische Anlagen, Flughäfen und Regierungsgebäude sollte man in Bangladesch, Griechenland, Ghana und im Iran besser nicht fotografieren. Folgen können die Abnahme der Kamera oder sogar ein Ausreiseverbot sein, der Grund dafür ist die mögliche Spionagegefahr. Wer den Eiffelturm in seiner Bildergalerie wiederfinden will, kann dies ohne Probleme tagsüber machen, Nachtaufnahmen sind wegen der urheberrechtlich geschützten Lichtshow jedoch nicht gestattet. Entwarnung kann man aber bei Privataufnahmen geben, dabei wird lediglich gebeten, den Zusatz „Copyright Tour Eiffel – Illuminations Pierre Bideau“ beim Veröffentlichen anzugeben.

Fun-Fact

In Südkorea ist bei verkauften Smartphones immer das Kamerageräusch aktiv. Grund dafür ist, dass Fotos von Frauen ohne deren Einverständnis auf Grundlage der sexuellen Nötigung zur Anzeige gebracht werden. Bis zu 5 Jahre Gefängnisstrafe kann die Konsequenz sein!

Also, aufgepasst beim Bilder-Knipsen im Urlaub!


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