Tote im Fellbacher Freizeitbad

  • 13.06.2018

Nach dem Tod einer 39-Jährigen im Fellbacher Freibad F3 (nahe Stuttgart) am Sonntag erhebt der Ehemann schwere Vorwürfe gegen das Personal. Seine Ehefrau starb nach einem Unfall, der aktuell noch untersucht wird. Sie wurde regungslos am Boden des Schwimmbeckens entdeckt und starb später im Krankenhaus. Inzwischen haben sich mehrere Zeugen gemeldet, die derzeit vernommen werden, so eine Polizeisprecherin am Mittwoch.

Ehemann wendet sich an die Medien

Der 47-jährige Leonard K. wendete sich nun an die Stuttgarter Zeitung. Seine Vorwürfe lauten: „Die Mitarbeiter haben eine inkompetente Vorgehensweise gezeigt. Sie waren meinem Anschein nach mit der Situation überfordert. Sie haben meine Frau nicht sofort reanimiert.“ Er war selbst vor Ort am Unglückstag und fand die Darstellung von F3-Geschäftsführer Christopher Probst sehr einseitig. Seiner Meinung nach weichen dessen Beobachtungen in schwerwiegenden Punkten von seinen ab.

Geburtstag der Tochter

Weiter erzählte er der Zeitung, er und seine Frau seien in das F3-Bad, um den Geburtstag der elfjährigen Tochter nachzufeiern, auch zwei Freundinnen des Mädchens waren dabei. Ihm sei aufgefallen, dass am Schwimmerbecken zwei junge Männer immer wieder wild vom Beckenrand ins Wasser gesprungen seien. Ein Zeuge will gesehen haben, dass kurz vor dem Unglück im Freibad ein etwa 20 bis 30 Jahre alter Mann vom Beckenrand ins Wasser gesprungen sei und die Frau dabei getroffen habe. „Wenn tatsächlich jemand auf meine Frau gesprungen ist, dann muss er das gemerkt haben. Sie dann ertrinken zu lassen wäre eine Straftat“, so der Ehemann gegenüber der Zeitung.

Laut Polizei soll die Leiche der Frau am Mittwoch obduziert werden, die Erkenntnisse zur Todesursache bringen soll.



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