Gewusst wie! Unser Gehirn birgt enormes Potenzial!

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Schon die Römer und alten Griechen bedienten sich der Gedächtniskunst – der sogenannte Mnemonik. Eselsbrücken helfen uns, dass wir uns noch mehr merken können. Wie das genau funktioniert, hat uns der Gedächtnis-Experte Tobias Bartel aus Neckartenzlingen im Experteninterview verraten.

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© Tobias Bartel

Gedächtniskunst Mnemonik

Noch vor 10 Jahren konnten sich professionelle Gedächtnissportler in einer halben Stunde 390 Binärziffern merken, inzwischen sind es 4.000 Ziffern. Das Zauberwort auch hier ist: Mnemonik. Da fragt man sich natürlich:

Zu was ist das Gehirn noch fähig?

Der Mnemonik-Experte Tobias Bartel aus Neckartenzlingen weiß die Antwort: „Die Rekorde pendeln sich meist irgendwo ein. Dann wird eine gewisse Zeit lang um wenige Prozente und Sekunden gerungen, bis es wieder zu einem kleinen Quantensprung kommt. Das kann eine neue Technik, die Entdeckung wie man ein bekanntes Prinzip noch besser nutzen kann oder ein Medikament zur Leistungssteigerung sein.“

Reicht bis in die Antike zurück

Doch man darf nicht vergessen, dass die antiken Gedächtnisleistungen auch schon sehr beachtlich waren. „Der persische Heerführer Xerxes soll alle seine Soldaten beim Namen gekannt haben und das sollen um die 100.000 gewesen sein“, so Bartel. Den alten Griechen haben wir übrigens das zungenbrecherische "Mn" zu verdanken. Ihnen war die Gedächtniskunst so wichtig, dass sie ihr sogar eine eigene Gottheit widmeten: Mnemosyne.

"In der heutigen Zeit fühlen wir uns nun oft überfordert, da wir in einem digitalen Informationsdschungel aus Zahlen, Daten, Fakten leben", verrät der Experte. Und meint weiter: "Unser Gehirn ist genial, kann solch digitale Infos aber nicht gut verarbeiten". Ein Dilemma!

Die Lösung: Informationen bildhaft konvertieren

Bartel nennt auch ein Beispiel: "Die Hauptstadt von Kirgisien heißt Bischkek. Die kann ich mir leichter merken, wenn ich sie mir bildhaft vorstelle: eine Kirche (Kirgisien), in der ein Bischof einen Keks isst (Bischof + Keks = Bischkek). Also abstrakte Dinge anschaulich machen. Eine weitere Technik ist das Mindmapping. Bei dem System schreibe ich nicht nur, sondern male auch", erklärt Tobias Bartel. Das Schöne dabei: Jeder kann es. Lust und Neugierde genügen!

Also einfach mal ausprobieren

Der Tipp vom Experten: "Wenn es das nächste mal raus geht, einfach mal Wege und Routen einprägen, und diese mit Wissensstoff verknüpfen." Und wer gleich die nächste Übung angehen möchte, der sollte sich Namen bildhaft vorstellen, und jede Gelegenheit nutzen, um sich einen mehr einzuprägen. Tobias Bartel verspricht: "Das funktioniert, man muss es nur wollen und probieren." Also schnappt Euch gleich mal Eure Jacke, genießt zudem das schöne Wetter - und sichert Euch mit Eurem Wissen ab dem 13. März 10.000 Euro bei unserer antenne 1 10.000 Euro Morgenfrage


Zur Person

Tobias Bartel ist seit über einem Jahrzehnt Experte für Brain & Business. Er hält regelmäßig Workshops und Vorträge zu den Grundlagen der Mnemonik und ist auch Lehrbeauftrager zu diesem Thema an verschiedenen Hochschulen. Seit vielen Jahren moderiert er zudem die Deutsche Gedächtnismeisterschaft.


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