antenne 1 - Rettet Leben: Die Gefahren am Wasser

Gefahren am Wasser

Wasser zieht magisch an. Vor allem Kinder sind fasziniert von jedem Gewässer. Meere, Flüsse und Seen faszinieren uns schon beim Ansehen. Wer einmal die Leichtigkeit beim Schwimmen erlebt oder Wassersport betrieben hat, kann sich dem besonderen Reiz kaum entziehen. Doch Wassser lässt sich nicht beherrschen. Aber man kann lernen, wie man richtig damit umgeht, Gefahren erkennt und sie vermeidet.

Gefahren in Frei-, Hallen- und Erlebnisbädern

In Schwimmbädern herrschen sehr viele (versteckte) Gefahrenquellen:

  • Rutschgefahr auf nassen Platten und in den Duschbereichen
  • Sturzgefahr bei Sprunganlagen, Treppen, Ein- und Ausstiegen in die
  • Becken
  • Erhöhte Verletzungsgefahren in Erlebnisbädern: Steilrutschen, Wasserrutschen, Schwallwassertunnel, Steine im Wellenbecken etc.
  • Hygienische Probleme

Was zusätzlich viele vergessen, in jedem Schwimmbad hängt eine entsprechende Badeordnung aus, an die man sich halten sollte. Die Grundlage des Verhaltens im Bad sind die Baderegeln.

© DLRG

Gefahren am See

Teiche und Seen sind besonders beliebte Badeorte. Doch leider befinden sich gerade hier die meisten, vor allem versteckten, Gefahren. Denn unter Wasser liegt viel Gefahrengut mit dem der Badegast nicht rechnet.

Unter anderem befinden sich dort steil abfallende Ufer, Baumstümpfe, Pfähle, Felsen, Mauerreste, Unrat oder Wasserpflanzen. Auch mit Bagger ausgehobene Kiesgruben bieten große Gefahr, da man dort ganz schnell abrutschen kann.

Schlammiger Boden und brusttiefes Wasser sind unter Umständen lebensgefährlich, da der Versuch freizukommen zu weiterem Absinken führen kann. Wenn man in die Situation kommt und mit Schlamm in Berührung kommt, sollte man unbedingt Panik vermeiden. Der Betroffene sollte dann versuchen, mit kräftigen Armbewegungen aus dem Morast schwimmend zu lösen.

In stehenden oder langsam fließenden Gewässern befinden sich oft lange, bänderartige Gewächse, die in der Regel bis knapp an die Wasseroberfläche heranwachsen. Da passiert es schnell, dass der Schwimmer in Panik gerät, wenn eines dieser Gewächse seinen Körper streifen oder sich um seine Arme, Schultern und Beine legen und ihn festzuhalten drohen.

In Bergseen-, Ton-, und Kiesgruben gibt es unterschiedlich Warme Wasserschichten. Das kalte Wasser besitzt eine größere Dichte und liegt immer unter den warmen Schichten. Besonders bei Kopfsprüngen werden diese Temperaturunterschiede deutlich und können zum Kälteschock führen.


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