Gefahr: Kopfhörer auf dem Schulweg

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Immer mehr Schüler bringen sich auf ihrem Schulweg selbst in Gefahr. Denn mittlerweile hört jeder zehnte Jugendliche immer, jeder fünfte oft Musik, wenn er unterwegs ist und dabei ist es egal, ob zu Fuß oder mit dem Rad.

Eine unterschätze Gefahr

Die meisten unterschätzen dabei die Gefahr, der sie sich aussetzten. Der ADAC warnt vor zu lautem Musikhören mit Kopfhörern im Straßenverkehr, denn dies beeinträchtigt die Aufmerksamkeit. So werden herannahende Autos nicht gehört oder andere Verkehrsteilnehmer nicht wahrgenommen. Am häufigsten kommt es zu Kollisionen von Fußgängern mit Fahrzeugen, weil durch das Tippen auf dem Smartphone zum Beispiel rote Ampeln übersehen werden.

Gesetzgebung

Gesetzlich ist das Hören von Musik mit Kopfhörern im Straßenverkehr nicht verboten. Radfahrer müssen allerdings aufpassen, denn sie dürfen laut Gesetz nur so laut Musik hören, dass das Gehör nicht beeinträchtigt wird und sie Umgebungsgeräusche mitbekommen.

Was können Eltern tun

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Eltern sollten ihre Kinder auf diese Gefahr aufmerksam machen. Es kommt natürlich auch immer darauf an, ob der Schulweg durch einen Park führt oder über Straßen mitten durch eine Großstadt. Trotzdem sollte die Musik nur so laut sein, dass man die Umgebung noch gut wahrnimmt und eventuelle Gefahren früh erkennen kann. Das schont nebenbei auch die Ohren, die bei lauter Musik über die Kopfhörer geschädigt werden können. Außerdem sollten Eltern darauf achten, was für Kopfhörer ihre Kinder im Straßenverkehr benutzen. Besonders gefährlich sind nämlich In-Ear-Kopfhörer und die großen Kopfhörer, die momentan wieder im Trend sind, weil sie die Umgebungsgeräusche abschotten.


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