Thema Urlaub mit Hund

Tipps für entspanntes Reisen mit dem liebsten Vierbeiner

Ein Hund ist längst mehr als ein Haustier! Er ist des Menschen bester Freund, Familienmitglied, Helfer und Beschützer!

Den Hund zurückzulassen, um in Urlaub zu gehen fällt daher unfassbar schwer. 

Worauf Ihr achten solltet wenn Ihr mit Hund verreist, welche Länder Ihr eher meiden solltet und weitere Tipps für entspanntes Reisen mit dem liebsten Vierbeiner haben wir Euch zusammengestellt.

Jeder Dritte nimmt sein Haustier mit in den Urlaub. Hunde sind dabei die häufigsten Begleiter: Mit über 80 % liegen sie an der Spitze der Haustiere auf Reisen.

 

Tipp 1: Wählt eine hundefreundliche Ferienunterkunft

In vielen Hotels und Ferienanlagen sind die vierbeinigen Familienmitglieder nicht willkommen. Jedoch haben viele Gastgeber von Ferienhäusern ein Herz für Tiere. Achtet daher darauf, dass Hunde in der Anlage erlaubt oder sogar explizit auf Urlaub mit Hunden ausgelegt ist. 

Bei Traum-Ferienwohnungen.de können Urlauber unter knapp 30.000 hundefreundlichen Ferienunterkünften in Europa wählen. In Deutschland sind in mehr als 17.000 Feriendomizilen Urlauber auf vier Pfoten gern gesehene Gäste.

Aber auch bei travel4dogs.de stehen Reisen mit Hunden im Vordergrund. Ob Wandern, Gruppenreisen, Aktivurlaub oder Kurzurlaub mit dem Hund - hier könnt Ihr Euch ein vielfältiges Reiseprogramm zusammenstellen Die Reisen versprechen nicht nur Hunde-Erlebnisse jeder Art sondern auch Genuss, Wellness, Erholung, aber auch Action und Urlaubsvergnügen für den Menschen. 

Auch das Portal ferien-mit-hund.de bietet über 150.000 hundefreundliche Unterkünfte und damit eine riesen Vielfalt, egal ob Ferienhaus, Finca, Chalet, Hütte, Ferienwohnung, Hotel oder Appartement. Hier findet Ihr weltweit Unterkünfte, in denen ein oder sogar mehrere Hunde herzlich willkommen sind. 


Tipp 2: Einreisebestimmungen mit Hund checken
 

Um keine bösen Überraschungen bei der Einreise mit Hund oder Hunden in das gewählte Urlaubsland zu erleben, solltet Ihr unbedingt vor Reiseantritt die Einreisebestimmungen mit Hund checken.Diese variieren von Land zu Land. Kleiner Tipp, auch beim Durchfahren oder bei Zwischenstopps gelten diese natürlich für das jeweilige Land. Hier findet Ihr eine Auflistung der Einreisebestimmungen innerhalb der Europas. Wenn eine Reise ins EU-Ausland geplant ist, dann muss man den EU-Heimtierausweis mitführen, damit der Hund im jeweiligen Land registriert werden kann. Infos zu weiteren Bestimmungen im Ausland wie die Tollwutbestimmungen, Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht findet Ihr hier.


Tipp 3: Hundehaftpflicht abschließen

Hunde können sich am besten auf einen Ortswechsel einlassen. Doch auch, wenn der Vierbeiner sonst ein Schoßhündchen ist – in einer fremden Umgebung mit aufregenden Gerüchen können mit dem Tier schon mal die Emotionen durchgehen. Damit der Ferienhausurlaub keine ungeplanten Nebenkosten mit sich bringt, sollten Hundebesitzer daher eine Hundehaftpflicht abschließen.


Tipp 4: Richtige Reiseart wählen 

Welche Reiseart ist für Hunde am besten geeignet, worauf sollte bei den unterschiedlichen Beförderungsmitteln geachtet werden und darf ich überhaupt überall meinen Hund mitnehmen? Ob mit der Bahn, dem Flugzeug oder der Fähre, reisen mit dem Hund sollte vorbereitet werden. Erster Schritt: Sicherheitsbestimmungen prüfen und ob ein Hund mitgenommen werden darf.  Ein wesentlicher Nachteil ist jedoch, dass der Vierbeiner über oft mehrere Stunden nicht zu seinem Geschäft kommt und teilweise die Reise in einer Transportbox verbringt. Tipp: Da der Hund in den beschriebenen Verkehrsmitteln nicht zum Geschäft kommt, sollte man ihm vor der Reise weniger Nahrung zuführen. 

Autofahren mit dem Hund 

Reisen mit dem Auto ist die angenehmste Art zu reisen – sowohl für den Vierbeiner als auch für seine lieben Besitzer. Unser Tipp: Trainiert das Autfahren vorab mit Eurem Hund. Kurze Autotouren zu einem Ziel, das der Hund liebt, oder das Füttern mit Leckerlies auf längeren Strecken im Auto trainieren das Tier und sorgen für eine stressfreie Urlaubsreise.Wichtig bei der Autroreise ist es den Hund richtig zu sichern. Möglich ist zum Beispiel der Einbau eines Trenngitters oder die Nutzung einer speziellen Transportbox - beide Varianten bieten hohe Sicherheit. Auch ein Tiersicherheitssitz wie der "Doggy Safe" garantiert einen guten Schutz. Denkbar ist weiterhin die Verwendung eines gesonderten Tiersicherheitsgurtes. Mit der richtigen Sicherung beschützt Ihr Euren vierbeinigen Liebling und bewahrt Euch vor Bußgeldstrafen. Im Abstand von jeweils zwei Stunden sollte eine Pause gemacht werden. Achtet gerade im Sommer bei hohen Außentemperaturen auch bei kurzen Stops darauf Euren Hund nicht im Auto zu lassen. Schon eine Außentemperatur von 20 Grad kann gravierende Auswirkungen haben, die von Beschwerden des Kreislaufs bis hin zum Tod reichen.

Flugreisen mit Hund

Die Flugreise hingegen ist mit Hund sehr stressig und daher nicht besonders zu empfehlen. Wenn es aber nicht anders geht, dann lassen sich mit einer guten Planung ein paar Flugstunden trotzdem gut überstehen. Grundsätzlich muss die Mitnahme eines Hundes bei der Airline angekündigt werden. Die Fluglinien unterscheiden bei der Mitnahme zwischen der Größe und dem Gewicht des Hundes. Wichtig ist es daher das Körpergewicht des Hundes. Ihr solltet vorher den Vierbeiner unbedingt wiegen! Kleine Hunde bis zu einem Körpergewicht von acht Kilogramm dürfen im Passagierraum mitfliegen. Alle anderen werden im Frachtraum transportiert! Bei der Wahl der Transportbox solltet Ihr schon darauf achten, dass dieser genug Platz bietet, damit der Hund während der Reise bequem liegen kann. Je mehr sich der Hund bereits an den Korb gewöhnt hat, desto stressfreier wird für ihn auch die Reise.Ungefähr zwölf Stunden vor Reisebeginn solltet ihr den Hund nicht mehr füttern, damit er im Flugzeug nicht erbrechen kann. Wenn die Reise allerdings etwas länger dauert, dann kann der Hund ruhig zwischendurch Trockenfutter fressen. Tipp: Den Wasserbehälter mit Eiswürfeln füllen, so kann kein Wasser beim Transport auslaufen und der Hund hat später etwas zu trinken. Nach dem Flug ist es wichtig, sich über die Ausgabestelle zu informieren, damit der Hund nur so lange allein ist wie notwendig.

Bahnreise

Teilweise werden Hunde zu einem geringeren Fahrpreis oder als Kind abgerechnet. Kleinere Hunde, die in eine Tasche passen oder in einer Transportbox mitgenommen werden können, werden oftmals gratis befördert. Es versteht sich von selbst, dass größere Hunde in der Bahn angeleint werden und bestimmte Rassen einen Maulkorb tragen müssen. Bei langen Fahrten ist es sinnvoll zwischendurch umzusteigen, damit der Hund während der langen Fahrt Auslauf bekommt.


Tipp 5: Wählt das richtige Urlaubsziel

Bevor sich Familien für ein bestimmtes Urlaubsziel entscheiden, müsst Ihr Euch Gedanken darüber machen, wie viel Stress Ihr dem Hund zumuten könnt. Das hängt natürlich auch von der Gewohnheit des Hundes ab, denn wenn dieser bereits das Verreisen gewöhnt ist, dann sind auch etwas längere Anreisezeiten kein Problem. Ihr plant einen Strandurlaub mit Eurem Hund? Dann findet Ihr hier die wichtigsten Infos zum Strandurlaub mit Hund. Natürlich gibt es sowohl hundefreundliche als auch weniger hundefreundliche Länder. 10 hundefreundliche Länder, in die Ihr bedenkenlos Euren Hund mitnehmen könnt gibt es hier. Beim Urlaub mit dem Hund in Dänemark ist absolut nicht empfehlenswert. Das dänische Hundegesetz ist alles andere als hundefreundlich. Ein Beißvorfall kann bereits die Beschlagnahmung des Hundes und im schlimmsten Fall seinen Tod zur Folge haben. Die wichtigsten Fakten zum Urlaub in Dänemark mit Hund erhaltet Ihr hier.