Wir haben Tipps, wie Ihr weniger abhängig seid von Eurem Smartphone

Studie bestätigt: Smartphone lenkt ab

Geben wir es doch einfach zu: Schaut man sich im Büro oder Café um, dann ist das Smartphone auf dem Tisch leider nicht mehr wegzudenken. Wie schlecht dieses Verhalten eigentlich für unser Denkvermögen ist, haben Forscher der Universität Chicago nun untersucht.

Smartphone lieber in der Tasche lassen

Die pure Präsenz unseres Smartphones führt dazu, dass wir weniger Ressourcen für andere Aufgaben zur Verfügung haben und das Denkvermögen sogar abnimmt. Es ist egal, ob der Bildschirm dabei umgedreht ist.

Damit dies natürlich nicht geschieht, haben wir Euch mal ein paar schöne Tipps herausgesucht, wie Ihr weniger am Smartphone hängt.

Der Handystapel

In einer geselligen Runde in einer Kneipe ein Bierchen zu trinken, sich nett zu unterhalten und vielleicht noch eine Kleinigkeit zu essen ist super, um mal vom stressigen Alltag abzuschalten.

Nervig ist nur, wenn jeder am Handy hängt, Mails aktualisiert und Facebook checkt. Das (zer)stört jede Gesprächsatmosphäre. Was hilft ist ein Handystapel: Alle Handys werden in der Mitte aufeinander gestapelt und niemand darf es dort wiede rweg nehmen. Wer doch zum Handy greift, muss die nächste Runde ausgeben.

Ohne App geht’s auch – Einfach mal ohne Technik joggen gehen

Wie schnell bin ich eigentlich auf einem Kilometer? Wie viele Kalorien hab ich bislang verbraucht? Und wie viele Kilometer bin ich überhaupt gelaufen? All diese Fragen lassen sich mit Apps auf dem Handy oder der Smartwatch einfach beantworten. Oft verliert man aber vor lauter Effizienzdenken den Blick für die Umgebung und die, im besten Fall sehr schöne, Natur. Und wenn der Chef oder die Kollegen anrufen ist man selbst beim Laufen noch erreichbar.

Wenn ihr Euer Smartphone einfach mal Zuhause lasst, habt Ihr Euren Blick frei für die Landschaft und könnt zwitschernden Vögeln lauschen ;).

Handyfreie Zeiten und Orte

Orte festzulegen, die handyfreie Zone sind, hilft auch Stress abzubauen. Wenn das Smartphone im Schlafzimmer zum Beispiel Tabu ist, schläft man gleich besser, man liest vielleicht mal wieder ein nettes Buch oder unterhält sich mit dem Partner. Oder ihr verbannt das Smartphone ab 20:15 Uhr für zwei Stunden. Dann kann der sonntägliche Tatort oder Germanys Next Topmodel mehr genossen werden, und beim Filmeabend mit der Familie wird auch niemand mehr von leuchtenden Displays links und rechts neben einem abgelenkt.

Handy nicht als morgendlichen Wecker nutzen

Morgens immer vom aktuellen Lieblingslied geweckt zu werden verleitet schnell dazu, dass man sein Handy als Wecker benutzt. Allerdings endet dann jeder Tag damit, dass man den Wecker am Handy aktiviert, und der Start eines jeden Tages ist das Ausschalten des Handyweckers. Und wenn man das Handy schon mal in der Hand hat, ist die Facebook-App auch schnell geöffnet.

Hilfreich ist da den alten Radiowecker nochmal aus dem Keller zu holen. Da wird man auch von Musik geweckt und wird von den Nachrichten auch direkt informiert, wenn Weltbewegendes in der Nacht passiert ist. Und damit der Start in den Morgen so einfach wie möglich ist, solltet ihr natürlich antenne 1 als Sender voreinstellen! :)

Wenn das alles nicht hilft

Es gibt tatsächlich Apps, die uns bei einem geregelten und maßvollen Umgang mit Smartphones und Co unterstützen sollen. Ein Beispiel hierfür ist die Procrastination Punisher App, die zu definierten Arbeitszeiten bestimmte Anwendungen wie Facebook oder WhatsApp blockiert. Solltest Du eine App trotzdem unbedingt nutzen wollen, dann wird ein Betrag zwischen 50 Cent und 1,99 Euro an eine Hilfsorganistation gespendet. Diese kann man sich aus einer Auswahl an Organisationen selber aussuchen. Man kriegt es also im Geldeutel zu spüren, wenn man nicht diszipliniert genug ist, aber tut damit sogar noch etwas Gutes.

© Screenshot Ebay

Das Fake-Handy

Wenn wirklich gar nichts mehr hilft und Ihr ohne Smartphone nicht mehr aus dem Haus gehen könnt, dann ist vielleicht eine Handyattrappe etwas für Euch. Das Tolle: Das Panikgefühl, dass man das Handy nicht in der Hosentasche hat, kommt nicht auf. Wirklich abgelenkt von einem Dummy ohne Funktionen wird man aber auch nicht. 


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