Hirnfutter

Nahrung fürs Gehirn

Euch plagen Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme? Wir haben Tipps für Euch, wie ihr Euer Gehirn langfristig fit halten könnt.

Weg mit den Pillen. Meist kommt es einfach auf die richtige Ernährung an. Anders als die Leber ist das Gehirn ist kein Organ, das sich etwas auf Vorrat legen kann. Es ist ganz auf die Versorgung mit Nährstoffen aus dem Blut angewiesen. Daher ist die regelmäßige Nahrungsaufnahme in Form von fünf Mahlzeiten am Tag günstig.

Trinken

Schon beim trinken fängt es an. Wichtig ist, dass man zwei bis drei Liter pro Tag trinkt, um Kopfschmerzen und Müdigkeit vorzubeugen. Am besten eignen sich ungesüßte Saftschorlen, Tee oder Wasser.

Kohlenhydrate statt Traubenzucker

Tatsächlich braucht das Gehirn mehr als ein Fünftel des täglichen Energiebedarfs. Deshalb ist es besser Kohlenhydrate statt einem schnellen Traubenzuckerwürfel zu sich zu nehmen. Denn Traubenzucker hat den Nachteil, dass man sich für gute zwanzig Minuten fit fühlt und danach in ein „Loch“ verfällt.

Energiereiches Frühstück

Am besten ist es, Kohlenhydrate schon am Morgen zu sich zu nehmen, um sich gut auf den Tag vorzubereiten. Hier empfehlen sich Vollkornbrot und Haferflocken. Aber auch in Obst, Gemüse, Kartoffeln und Vollkornreis sind Mehrfachzucker enthalten, die viel Energie liefern.

In Trockenfrüchten wie Apfelchips, Kiwichips und anderem Trockenobst liegen alle gesunden Inhaltsstoffe der frischen Ausgangsfrüchte nur in konzentrierter Form.

Walnüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren. Sie sind reich an Vitaminen, enthalten wichtige Spurenelemente und sind wichtig für die Entwicklung des Gehirnes.

Eine Banane ist eine ideale Zwischenmahlzeit bei Prüfungen oder in Stresssituationen. Sie enthält viel Magnesium, und das ist ein Nervenstärker. Nebenbei sorgt die Frucht für gute Laune: Sie beinhaltet eine Aminosäure, die vom Gehirn in Serotonin umgewandelt wird – ein Stoff, der glücklich macht.

Für die Gehirnfunktionen spielen beispielsweise Omega-3-Fettsäuren eine wichtige Rolle. Fettreicher Fisch, Nüsse und Trockenfrüchte sollten also regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

Weiterer Obstfavorit ist der Apfel, der viele wichtige B-Vitamine, Provitamin A, Vitamin C und E enthält, die das Gehirn vor freien Radikalen (schädlichen Sauerstoffmolekülen) schützen und Lycopin, das die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit stärken soll.

Erstklassige Radikalfänger und Energielieferanten fürs Gehirn sind Beeren, in deren dunklen Farbstoff Anthocyane stecken, die zu den Antioxidantien gehören: Vor allem Blaubeeren sollen die Denkfähigkeit stärken.

Avocados versorgen unser Gehirn und die Nerven mit jeder Menge Energie und heben unsere Stimmung. Sie sollen unsere Konzentration steigern und Gehirnzellen schützen. Zwar bestehen sie aus mehr als 30 % Fett, doch diese ungesättigten Fettsäuren wirken sich positiv auf den gesamten Organismus aus. Auch die ballastreichen Kohlehydrate der Avocado wirken beruhigend auf den Blutspiegel und machen satt.

Perfekte Radikalfänger sind die Vitamine C und E sowie Beta-Carotin, was unter anderem in grünem Gemüse stecken. Sie schützen und stimulieren dadurch das Gehirn. Besonders Brokkoli gilt als der Radikalfänger schlechthin.

Für jede Zwischenmahlzeit gilt allerdings: Sie darf nicht zu groß sein, sonst belastet sie den Magen, und das Blut steht nicht mehr im Gehirn zur Verfügung.


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