Huhn mit Nikolaustag überfordert?

  • 06.12.2017

Von der Polizei in Fellbach-Schmiden hat uns folgende Meldunge erreicht: "Ein freilaufendes Huhn war unter Umständen mit der heutigen Nikolaussituation überfordert und demonstrierte am frühen Nachmittag in einem friedlichen Marsch in der Uhlandstraße für das nächste Osterfest. Da der Verkehr dadurch ins Stocken geriet, wurde das Huhn von einem Passanten gebeten, das Eintreffen der Polizei abzuwarten-was auch gelang."

Und weil der Besitzer des Huhns noch nicht gefunden wurde, hat die Polizei noch folgende Bekanntmachung veröffentlicht: 

"Ganz in der Nähe befindet sich ein Bauernhof. Dort wohnen sechs dunkle Hühner, die allesamt zuhause angetroffen wurden. Das freilaufende Huhn, welches zwischenzeitlich im Kofferraum des Passanten der Dinge harrte, die da kommen, wurde nun in Ermangelung jeglicher Erkenntnis bezüglich der Besitzverhältnisse dort für einen "Appel und ein Ei" polizeilich untergebracht.

Sollten aus der Vermengung der Tiere Eier oder gar Küken hervorgehen und sich kein Besitzer melden, so soll der federviehfangende Passant sonntäglich ein Frühstücksei bekommen.

Sollte sich der tatsächliche Besitzer melden, so darf dieser sein Huhn, nach Rücksprache mit den Besitzern der Notunterkunft, aus der gesetzlich konformen Gefangenschaft "herauslösen".

Die Personalien des Huhns sind derzeit unbekannt, die Beringung konnte nicht entziffert werden, da das Huhn Widerstand leisten wollte. Beim Hochnehmen zog es sein Fahrgestell gänzlich ein und beim Absetzen war die Differenz von Misthaufen und Ring zu gering, um etwas ablesen zu können.

Setzte man das Huhn in Augenhöhe auf den Misthaufen, dann rannte es sofort bergab. Aus Deeskalationsgründen sowie den geschilderten praktischen Hemmnissen wurde auf weitere Maßnahmen verzichtet.

Der Besitzer darf sich gerne beim Polizeiposten zu Schmiden unter Telefon 0711/9519130 melden.



Regional-Nachrichten

Webstreams: Jetzt reinhören

Weitere News


Webradio


Staus & Blitzer


Wetter


antenne 1 Newsletter